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Band: Witchsorrow Album: Witchsorrow Spielzeit:45:49 min. Label/Vertrieb: Rise Above Records Homepage: www.myspace.com/witchsorrowdoom Wertung: 8,5 von 10 Ein Album, das aus fünf Nummer besteht, und doch eine Dreiviertelstunde dauert? Genau das haben Witchsorrow aus Hampshire mit ihrem Erstlingswerk geschaffen. Und dreimal darf man raten, in welche musikalische Richtung sich das Ganze bewegt. Wenn die einzelnen Tracks im Schnitt um die 9 Minuten lang sind, kann das nur eins heißen: Doom Metal. Und das im Sinne von Old-School-lastigen Riffs à la Black Sabbath wie zum Beispiel bei Gomorrah, der Nummer 3, das ganz an den Anfangsteil von Paranoid erinnert. Den Bandmitgliedern Nick Necroskull Ruskell (Vocals+Guitar), Emily Witch (Bass) und Morrellhammer (Drums ) geht es bei dem Album nicht darum, eine neue Musikrichtung zu erfinden, sie möchten einfach nur gut gemachten Doom Metal ohne viel Drumherum präsentieren. Düster, knurrig, dumpf, wuchtig und teils auch melancholisch. Das Album steigert sich zudem während der fünf Tracks: vom melancholischen Opener Agony, über die zweite langsame Nummer The Trial of Elizabeth Clarke, Gomorrah, bei dem sogar ein kleines Gitarren-Solo erklingt, bis hin zu Thou Art Cursed und Impaler Tepes, die noch intensiver klingen. Textlich kreisen die Themen, wie der Name der Band schon beinhaltet, um Hexen, deren Prozesse und Richter. Produziert wurde das Ganze von keinem Geringerem als Chris Fielding, der auch schon mit Bands wie Primordial und Napalm Death zusammen gearbeitet hat. Für Doom-Metal Fans ist Witchsorrow ein echter Geheim-Tipp, für alle anderen auf jeden Fall ein Versuch wert, mal reinzuhören. Wir dürfen gespannt sein, was uns als Nächstes von Witchsorrow erwartet. Doom or be Doomed! Franziska
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