Schwein schwarz copy klein
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wired desire - barley illegal

Band: Wired Desire
Album: Barely Illegal
Spielzeit: 15:57 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Eigenvertrieb
Homepage: www.wireddesire.co.uk oder www.myspace.com/wireddesire
Wertung: 8
Straighter, pumpender und dreckiger Rock´n Roll von der Insel, sprich Großbritannien, wird einem wahrlich nicht jeden Tag vorgesetzt. Normalerweise kommen von dort die übelsten Alternativschrammelkapellen. Nicht so im vorliegenden Fall. Nachdem mich in der letzten Zeit LIP SERVICE überzeugen konnten, kommt jetzt eine junge Band daher, dessen Bandmitglieder gerade zwischen 20 und 21 Jahre jung sind und rocken, was das Zeug hält. WIRED DESIRE nennt sich dieser Fünfer, der Ende 2006 aus der Taufe gehoben wurde und aus Glasgow stammt. Dass die Jungs ziemlich gut sind, beweist auch die Tatsache, dass sie in ihrer kurzen Karriere bereits die altehrwürdigen NAZARETH auf ihrer Tour zu deren 40-jährigen Bestehen durch das vereinigte Königreich begleiten durften. Ja, wenn das nix ist. Vier Songs haben es auf ihr Demo geschafft, das sich „Barely Illegal“ schimpft. Mit „No One Sleeps“ legen die Briten auch gleich ordentlich vor, ein ziemlich melodiöser Song, der trotzdem mit einem tonnenschweren Sound ausgestattet ist. Hier pennt mit Sicherheit keiner weg. Absolut überzeugend. „The Hard Stuff“, eine George Thorogood–Coverversion macht ihrem Namen alle Ehre, echt der Hammer. Manchmal habe ich die Befürchtung, der Sound erschlägt mich, Wahnsinn. „Damn Hard“ und „Ride“ sind beides coole Nummern, die allerdings nicht 100%ig an die ersten beiden Killer herankommen, dennoch sehr gelungen das Ganze. Ziemlich starkes Material, was die Jungs hier am Start haben. Im Moment wird fleißig am Longplay-Debüt geschraubt, und wenn da nicht gewaltig was schief geht, hat Great Britain ein mächtig heißes Eisen im Feuer.
Stefan
 

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