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Band: White Widdow Album: White Widdow Spielzeit: 44:39 min. Plattenfirma/Vertrieb: AOR Heaven/Soulfood Veröffentlichung: 29.10.2010 Homepage: www.whitewiddow.com Wertung: 7,5 von 10 Als diese CD in meinem Briefkasten lag, dachte ich als erstes an ein Comeback der amerikanischen Hardrocker, die mit „Burstin Out“ und „Turn It Up“ zwei formidable Scheiben vorzuweisen hatten. Doch dann bemerkte ich das zweite “d” im Bandnamen und das Info klärte mich darüber auf, dass es sich bei WHITE WIDDOW um eine neue Band aus Australien handelt, die mit dieser CD ihr Longplay-Debüt vorlegt. Um gleich einmal die stilistischen Einflüsse abzugrenzen, möchte ich als Referenzen die Landsmänner von ROXUS oder WHITE SISTER bzw. TREAT anführen. Das Intro zu “Tokyo Rain” beginnt recht unspektakulär mit Donnern und einem Gitarren-Lead, das den Hörer aber sofort in die 80ger katapultiert. Und dort verweilt er dann auch die gesamten 45 Minuten, über die sich die 10 Stücke erstrecken. Das eben schon erwähnte “Tokyo Rain” und das darauf folgende “Broken Hearts Won´t Last Forever” stellen neben “Cross To Bare” auch die Highlights dieses Rundlings dar. Alle 10 Songs weisen einen gewissen Qualitätsstandard auf, der große Hit oder eine richtige Melodic-Perle befindet sich aber leider nicht darunter. Trotzdem – und das ist wiederum ein großer Pluspunkt – kann man sich die komplette Mahlzeit, also das ganze Album, auf einmal einverleiben. Der 10 Tracker läuft sauber durch, ohne Ausfälle oder schlechte Songs, aber wo keine Tiefen zu entdecken sind, hätte ich auf ein oder zwei richtige Höhen gehofft, oder wie man im Fußball sagt: so richtig 100%ige. Macht aber nix, die Kapellmeister sind ja noch jung und werden sich mit ihrer nächsten Mission nochmals steigern – und dann wird es richtig interessant. Aber auch was die Australier mit ihrem Erstling abgeliefert haben, gehört in jede gut sortierte Melodic-Sammlung. Also, Daumen hoch in Richtung Down Under (oder heißt es da dann eher Daumen runter???). Stefan
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