Schwein schwarz copy klein
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white lion - return of the pride

Band: White Lion
Album: The Return Of The Pride
Spielzeit: 57:35 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Homepage: www.returnofthepride.com oder www.myspace.com/returnofthepride
Wertung: 7,5 von 10
Stattliche 16 Jahre ist es jetzt her, dass uns der Weiße Löwe mit „Main Attraction“ den bis dato letzten neuen Output bescherte. Nachdem sämtliche Versuche scheiterten, mit Vito Bratta den Original-Gitarrero ins Boot zu holen, muss „The Return Of The Pride“ leider mit Mike Tramp als einzig verbliebenes Original-Mitglied auskommen. Stattdessen setzt sich WHITE LION 2008 neben Tramp am Mikro zusammen aus Claus Langeskov (b), Jamie Law (g), Troy Patrick Farrell (d) und JADED HEART-Keyboarder Henning Wanner. Und gleich zu Anfang muss ich mich mit der Frage auseinandersetzen, warum man mit „Sangre De Cristo“ einen Song mit fast 9 Minuten als Einstieg wählt, der nicht unbedingt zu den Höhepunkten zählt. Sehr mutig, die Herren, muss ich schon sagen. „Dream“ könnte sich auch gut auf einem TRAMP Solo-Album machen, wobei „Live Your Life“ relativ untypisch daherkommt. Darauf folgt mein persönlicher Fave, denn „Set Me Free“ hat alles, was einen WHITE LION-Song auszeichnet, da wird man ordentlich Richtung Vergangenheit gespült. Aber auch das gewaltige „Battle At Little Big Horn“ und „Gonna Do It My Way“ zählen zu den weiteren Höhepunkten. Insgesamt hätte ich mir ein wenig mehr WHITE LION-Atmosphäre und ein bisschen weniger TRAMP-Solo gewünscht, wobei ich dessen Solo-Scheiben liebe. Jedoch ist das ein Tonträger, der an die glorreichen Zeiten anknüpfen möchte, und dafür fehlt irgendwie diese gewisse Magie. „The Return Of The Pride“ ist einzeln gesehen ein recht gelungenes Tondokument, aber gemessen an den 4 vorangegangenen Großtaten kann es leider nicht dagegen anstinken. Und damit bleibt mir unter dem Strich zu sagen, dass die Chance, die makellose Bilanz von 100% Kult und zeitlosen Klassikern mit diesem Werk hier leider ein paar Prozentpunkte abgeben muss.
Stefan

White Lion - Last Roar

Band: Mike Tramp’s White Lion
Album: Last Roar – Best of
Spielzeit: 64:43 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Mausoleum Records/Soulfood Music
Vergleichbare Bands: White Lion, Mike Tramp
Wertung: 1 von 10
WHITE LION Fans haben es momentan wirklich nicht leicht. Erst platzt die lang angekündigte Reunion, alle Tourdaten werden wieder abgesagt und dann glaubt jeder noch daran ein bisschen mitverdienen zu können. Die mir vorliegende CD mit dem hochtrabenden Namen „Last Roar“ entspricht exakt dem 1999 erschienen Album „Remembering White Lion“. Wieder einmal ist auch hier kein Vito Bratta oder sonst einer der Original Mitglieder zu hören. Für mich somit die nächste große Enttäuschung. Ich bin mal gespannt, ob MIKE TRAMP von dieser völlig überflüssigen Veröffentlichung Wind bekommen hat. So gut Songs wie „Little Fighter“ oder „El Salvador“ sind, kein Fan braucht zehn völlig gleich klingende Versionen. Außerdem sind die Originale immer noch am besten. Man denke nur an das geniale Solo bei „El Salvador“, an dem Kasper Damgaard auf „Last Roar“ leider ziemlich scheitert. Sollten weiterhin die Plattenfirmen behaupten, dass MP3 und Tauschhandel an ihren Umsatzeinbußen allein schuld sind, werden sie es mit solch bescheidenen Veröffentlichungen schwer haben ihre Argumente zu verteidigen. Im Fußball würde ich die rote Karte ziehen.

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