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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Wanted_-_Too_Hot_To_Handle

Band: Wanted
Album: Too Hot To Handle
Spielzeit::  44:12 min
Plattenfirma: Eönian Records
Homepage: www.eonianrecords.com
VÖ: 18.02.2011
Wertung: 5 von 10
Eönian Records haben sich ja darauf spezialisiert, Sleaze und Hardrock Perlen der frühen 90iger Jahre auszugraben und diese wieder zu veröffentlichen. WANTED gehören irgendwie auch dazu. Außerhalb der lokalen Szene um Indianapolis wurden sie nie bekannt, standen aber kurz vor einem Vertrag mit einem Major Label. Doch dann kam Kurt Cobain und die Grungewelle erfasste alle. „Too Hot To Handle“ startet mit „Whiskey & Women“ durchaus ansprechend. Vergleiche zu SKID ROW kann man durchaus ziehen. WANTED konzentrieren sich auf kurze eingängige Songs, die richtig gut nach vorne gehen. Der folgende Titeltrack und „Another Day“ untermauern dies noch zusätzlich. Sänger Robert „Bobby“ Sisk gehört zu den stärkeren seiner Zunft, die Rhythmusfraktion um Drummer Scott Cole und Bassist Erikk D. Lee legt ein stabiles Fundament und auch die beiden Gitarristen Eric „Cruise“ Saylors und Tad Wilson bieten einen anständigen Job. Die beiden für Geffen Records aufgenommenen Stücke „Lost In Me Forever“ (einer anständigen Powerballade, die aber schon arg nach SKID ROW klingt) und das bluesig angehauchte „Be Still My Heart“ stellen dann die stärksten Stücke dar und treiben die Note eigentlich in Regionen um die 8 Punkte. Nach den ersten 7 verdammt ordentlichen Stücken folgen allerdings 7 weitere Liveaufnahmen, die soundtechnisch so eine Katastrophe darstellen, dass man meinen mag, das Konzert wurde mit einem billigen Kassettenrecorder aufgenommen. Und das ist wirklich schade, denn die Stücke an sich hören sich bei ganz genauem Hinhören selber gar nicht so schlecht an. Das ruhigere „See It Through“ scheint teilweise richtig gut zu sein, trotzdem tendiert der Finger ständig zum Druck auf die Skip Taste. Nichts gegen Wiederveröffentlichungen von Raritäten, wenn die aber nicht mal den Sound eines halbwegs vernünftigen Bootlegs haben, so will ich das Teil einfach nicht auf CD gepresst haben. Und damit macht der zweite Teil des Albums den guten Anfang völlig zunichte und mir bleibt nichts anderes übrig als zu sagen: Wer diese Mucke mag, soll sich die beiden ersten SKID ROW Alben zulegen, da hat man definitiv viel mehr davon.
Markus

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