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Band: Voices Of Rock Album: MMVII Spielzeit: 49:15 min. Plattenfirma/Vertrieb: AOR Heaven/Soulfood Vergleichbare Bands: schaut Euch einfach mal die Mitwirkenden an Homepage: www.myspace.com/voicesofrock Wertung: 9,5 von 10 Es wurde ja schon etliches im Vorfeld dieser Veröffentlichung gemunkelt und diskutiert. Von einem Megaprojekt und einer Jahrhundert-CD wurde gesprochen, noch bevor irgendjemand einen Ton zu hören bekam. Leider entpuppen sich solch „gehypte“ Scheiben dann allenfalls als Durchschnitt, nicht so im Falle von VOICES OF ROCK. Die Sache stand schon von Anfang an unter einem guten Stern als sich Chris Lausmann und Michael Voss daran machten, dem Projekt vor ca. einem Jahr ein Gesicht zu verleihen. Als Mitstreiter konnten die beiden Köpfe dann auch Workaholic Tommy Denander (g), Angel Schleifer (g) und Bertram Engel (d) gewinnen, um musikalisch alles standesgemäß umzusetzen. Zwar war zuerst nicht geplant, jedem Sänger nur je einen Song einsingen zu lassen, das ergab sich im Laufe der Zeit. Die Songs wurden zuerst von Michael Voss höchstpersönlich eingesungen und den jeweiligen Kandidaten vorgestellt. Und bei dieser Liste könnte man schon feuchte Träume bekommen: James Christian (HOUSE OF LORDS), Jean Beauvoir (VOODOO X, CROWN OF THORNS), Terry Brock (SEVENTH KEY, STRANGEWAYS), Dan Reed (DAN REED NETWORK), Johnny Gioeli (HARDLINE, AXEL RUDI PELL), Harry Hess (HAREM SCAREM), Göran Edmann (STREET TALK, YNGWIE MALMSTEEN), Robin Beck, Steve Overland (FM) und Gary Barden (STATETROOPER, SILVER) veredeln diese Silbertorte mit ihren Stimmen und lassen dieses Projekt einzigartig werden. Daraus einige Songs als Tipp herauszuheben fällt nicht leicht, ich möchte aber einfach mal „Irresistible“ mit Harry Hess, Jean Beauvoir´s „Wild Thing“, „Phoenix Rising“ mit Johnny Gioeli und den Eröffnungskracher „Voodoo Woman“ mit James Christian nennen. Allerdings sei diese Auswahl nur stellvertretend für ein Album genannt, das wie aus einem Guss klingt, obwohl die Songs um die ganze Welt gegangen sind um sich schließlich wieder im Schoss von Voss und Lausmann einzufinden. Auch die Produktion ist erste Sahne und rundet dieses (hoffentlich nicht) einmalige Superprojekt fett ab. Hier ist alles wie es sein sollte, der Sound ist glasklar und druckvoll, die Gitarren schreien um die Wette und wurden nicht in den Hintergrund gemischt, perfekt. Jede Melodicband würde sich die Finger lecken, auch nur eine dieser Kompositionen auf ihrem Album haben zu können, hier gibt es die absolute Vollbedienung an allem, was der geneigte Fan braucht. Das einzige, was mich an der Höchstnote hindert, ist die Hoffnung auf Teil 2, der evtl. noch eine kleine Steigerung enthalten könnte (man weiß ja nie). Diese Scheibe ist so was von Pflicht, go and get your copy!!! Stefan
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