Schwein schwarz copy klein
Rockingboy Banner
Schwein schwarz copy klein
VISION_DIVINE_-_9_Degrees_West_Of_The_Moon_artwork

Band: Vision Divine
Album: 9 Degrees West Of The Moon
Spielzeit: 59:56 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Homepage:  www.visiondivine.com
Wertung: 8,5
VISION DIVINE zählen für mich schon seit Jahren zu den stärksten italieischen Metal Combos, die sich mit ihrem leicht progressiv angehauchten Melodic Metal so manches Mal in mein Herz spielen konnten. Denn die Verbindung von einfach schönen Melodien a la AVANTASIA mit etwas progressiveren Elementen kann bei entsprechendem musikalischen Können wunderbare Hörerlebnisse erzeugen. Und das Können ist bei VISION DIVINE vorhanden. Etwas gewagt finde ich zwar, dass mit „Letter To My Child Never Born“ gleich ein 9-minütiges Stück an den Anfang gestellt wird, beim Hören verfliegen diese Zweifel aber schnell. Zu abwechslungsreich, zu vielfältig ist diese kleine Mini-Oper geworden. Produziert von niemand geringerem als dem ehemaligen STRATOVARIUS Mastermind Timo Tolkki, der sich anscheinend mit Frontiers Records wieder verträgt, steht uns eine Stunde Hörvergnügen bevor. „Violet Loneliness“ spricht meine melodische Seite an und kann mich mit einfühlsamen Tönen und der emotionalen Gesangsleistung von Fronter Fabio Leone auch ehrlich berühren. Negativ fällt mir nur der nicht 100% gelungene Gitarrensound auf, da hat Timo sich zu sehr auf seine STRATOVARIUS Erfahrungen verlassen, ein etwas wärmerer Sound hätte noch einen Tick mehr herausholen können. Ich weiß, ich muss immer etwas zu kritisieren haben, ist nämlich nur eine winzige Kleinigkeit, ok ok, weiter im Text. „Fading Shadow“ dürfte niemanden enttäuschen, „Angels In Disguise“ ist mir etwas zu schmalzig geworden, hat aber einige absolut geniale Kompositionen zu bieten. „The Killing Speed Of Time“ ist das härteste VISION DIVINE Stück geworden, das ich kenne. Hier wird sogar etwas der PRIEST zitiert und es platziert sich herrlich zwischen DREAM THEATER und QUEENSRYCHE. Spitze! Meine Favoriten folgen dann mit „The Streets Of Laudomia“, das einfach nur mit herrlichen Melodien aufwartet und dem Titeltrack „9 Degrees West Of The Moon“, welches jeden Vergleich mit den oben genannten Prog-Göttern standhält. Abschließend folgt mit dem PRIEST Cover „A Touch Of Evil“ allerdings der Hall Of Fame-Killer. Zu nah orientiert sich VISION DIVINE am Original und so kann man es ehrlich als zwar gut gemacht aber überflüssig betrachten. Insgesamt liefern VISION DIVINE abermals ein rundum gelungenes Album ab, das wieder auf sämtliche CD-Einkaufslisten gehört.

Free Counter

 

Site Search Site Search

 

 

Follow RockingboyMag on Twitter

 

Schwarz gif