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Band: Viron Album: Ferrum Gravis Spielzeit: 57:19 min. Plattenfirma/Vertrieb: Metal Heaven/Soulfood Homepage: www.viron1.com oder www.myspace.com/viron1 Wertung: 8 Wow, der Opener „Liberation“ beginnt mit einem Riff, das METALLICA schon seit langer langer Zeit nicht mehr einzufallen scheint (oder sie unterdrücken solche Geistesblitze sehr erfolgreich). Darauf folgt ein melodiöser Refrain, der erstmals die Fähigkeiten von Fronter Alexx Stahl ins rechte Licht rückt. Somit ist „Liberation“ stellvertretend für fast alle nachfolgenden Kompositionen zu nennen, denn der Großteil von „Ferrum Gravis“, was, für alle Nicht-Lateiner, soviel heißt wie „Schweres Eisen“, folgt dem gleichen Prinzip: Messerscharfe Riffs, teils schnell und fast schon thrashig, dann wieder schleppend, einprägsame Melodien und äußerst gelungene Tempowechsel, die die Songs abwechslungsreich machen und vor allem dafür sorgen, dass nicht so schnell Langeweile aufkommt. Und die wird hier definitiv komplett verbannt, denn soviel Liebe zum Detail und die trotzdem belassenen Ecken und Kanten habe ich schon lange nicht erlebt. Das ist eine Scheibe, die 1000 Mal runterläuft wie Öl und nicht langweilig wird. Außerdem haben die Jungs mit Metal Heaven einen neuen Partner an ihrer Seite, denn der Erstling „N.W.O.G.H.M.“ erschien ja noch bei einem griechischen Underground-Label. Und so ganz nebenbei dürften VIRON neben RIOT die härtesten im Stall des Metal Himmels sein. Anspieltipps wären neben dem Opener noch das speedige „The Isle Of Man“, das coole „Metal Ball“ oder das 11 ½ minütige „Sniper“, das „Ferrum Gravis“ als Schlusspunkt eindeutig die Krone aufsetzt. Der Sound dieses Langeisens ist schön zeitlos und gibt diesem geilen Stück Heavy Metal mit das Potential, ein Album für die Ewigkeit, sprich Klassiker zu werden. Stefan
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