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Band: Vanderlinde Album: Vanderlism Spielzeit: 47:39 min. Plattenfirma/Vertrieb: ASR/Soulfood Veröffentlichung: 23.10.2009 Homepage: www.vanderlinde.info oder www.myspace.com/vanderlindeinfo Wertung: 7 von 10 Irgendwie sagt es uns schon der Name: VANDERLINDE können nur aus den Niederlanden kommen. Das Trio um Namensgeber und Bassist Arjan van der Linde beschert uns nun mit ihrem neuen Rundling “Vanderlism” ihr zweites Album, dem das relativ rockige, etwas an AC/DC orientierte Erstwerk “Fertility” vorausgegangen war. Wer aber auch dieses Mal kernigen, straighten Rock´n Roll erwartet, wird gleich von Beginn an etwas verwundert aus der Wäsche gucken. Denn auf “Vanderlism” kommen ganz andere Einflüsse zum Tragen, denn der Großteil des Songmaterials bewegt sich irgendwo zwischen Alternative und Country. Im Info führt man über 30 Bands auf, die man bei genauem Hinhören alle erkennen soll. OK, das ist jetzt Geschmackssache, ich finde einfach, dass die Band auf ihrem Zweitling einfach in eine neue, eigenständigere Richtung tendiert, die sicherlich gewisse Einflüsse in sich birgt (jede Band hat seine Vorbilder, egal ob Megaseller oder Dorfcombo), aber mehr eigene Identität zeigt. Aber nicht jeder der 13 Songs kann sofort punkten. Das erste Stück “She´s Rock´n Roll” geht mir auch nach oftmaligem Hören nicht in den Kopf und das folgende “Lonely” ist mir einfach zu langweilig. Da kann auch die Herbststimmung nicht viel daran ändern. Aber es gibt auch starke Nummern wie die erste Single “Killing The Man”, “Unconcealed” oder das dreckige “The Road To Nowhere” bzw. “820721 (95%)” (welch kurioser Titel, in dem Song geht es um einen Unfall, der an diesem besagten Tag beinahe tödlich geendet hätte). Und das abschließende “My Sweet Love” ist der perfekte Soundtrack für Euer nächstes Urlaubsvideo von der Route 66. Nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass diese CD von keinem Geringeren als Erwin Musper gemixt wurde. “Vanderlism” ist ein abwechslungsreiches Album für alle, die mit einer Mischung aus Hardrock, Alternativ und Country zurechtkommen und über den Tellerrand hinausschauen können. Denn aus diesen verschiedenen Bereichen gibt es eine wilde Mischung, angefangen von äußerst ruhigen Tönen über stampfende Rockriffs bis hin zu amerikanischen Songwriter-Stücken, von allem etwas. Stefan
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