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VALSANS_-_Sword_artwork

Band: Valsans
Album: Sword
Spielzeit: 52:08 min
Plattenfirma: Pure Underground Records
Veröffentlichung: 29.04.2011
Homepage: www.valsans.com
Wertung: 8,5 von 10
Österreich ist nicht gerade bekannt für seine teutonische geprägten Heavy Metal Kapellen. Ein Schattendasein fristen daher auch die 1996 gegründeten VALSANS, die sich eben genau jener Metal Richtung verschrieben haben. Ganz in der Tradition solcher Kapellen wie natürlich MANOWAR, RUNNING WILD oder auch MAJESTY. Mit ihrem offiziellen Labeldebüt „Sword“ präsentieren uns VALSANS nun ihr erstes öffentliches Album und machen schlagkräftig auf sich aufmerksam. Veröffentlicht wird das gute Stück durch das neue Sublabel Pure Underground Records. Das Musikbusiness ist nicht leichter geworden, das merkt man einfach daran das es von 1996 bis nun heute im Jahre 2011 gedauert hat, bis VALSANS mit ihrem ersten Longplayer um die Ecke biegen, das Demo „Dawn of War“ aus dem Jahre 2004 lassen wir dabei mal außen vor. Die Mannschaft besteht aus dem stimmgewaltigen Sänger Andy B Barna, Bassist Thomas Kleinander, Rhythmus Gitarrist Thomas Schmid, Schlagzeuger Wolfgang Köppel und Lead Gitarrist Thomas Stubics. Jede Menge Thomase also : - ) .
Wir werden nun zusammen herausfinden ob VALSANS die Reinkarnation der alten Tage von MANOWAR darstellen und wie sich ihr Debüt „Sword“ schlägt.
Gewaltig krachend wird mit „Mjölnir“ losgelegt. Ein True Metal Stampfer erster Güte, mit geschmetterten, teilweise mehrstimmigen Gesang, den die eben angesprochenen MANOWAR in der letzten Zeit absolut nicht mehr an den Start gebracht haben. Als Opener hervorragend geeignet und auch live dürfte das Teil tierisch abgehen. Man kann sich die tobende Menge beim Chorus schier bildlich vorstellen! Sänger Andy deutet hier schon seine Klasse an, mehr dazu später.
Weiter geht es mit dem nächsten True Metal Werk „On the Battlefield“. Ein kleines Epos welches uns mit etwas sanfteren, melodischen Klängen am Anfang erwartet. Schnell setzten aber wieder die krachenden Riffs und das treibende Drumming ein und schon ist es mit der Ruhe vorbei. Der Gesang ist hier ein wenig höher als zuvor, was Andy aber sehr gut meistert. Sehr variable der Mann. Im Chorus haben wir dann wieder diese typischen mehrstimmigen Shouts und Gesänge die jedem True Metal Anhänger die Freudentränen in die Augen treiben dürfte. Klasse!
Die Band Hymne „Valsans“ erwartet uns als nächstes. Ein schneller Heavy Metal Brecher der die Nackenmuskeln ganz schön beanspruchen wird. Ansonsten kann man hier sagen business as usual, es kracht an allen Ecken und Kanten und der Chorus lädt zum mitsingen ein. Die Nummer fällt aber trotzdem nach dem genialen Einstieg etwas ab.
Wieder besser wird es mit dem epischen „Hall of Fame“. Andy kann nämlich auch gefühlvoll singen, oh ja und das beweist er uns hier sehr beeindruckend. Nachdem ganzen Geschepper tut ein bisschen verschnaufen mal gut. Der Track steigert sich unaufhörlich bis hin zum Chorus, der natürlich wieder absolut mitsingkompatibel ist. Dürfte ebenfalls wieder ein  sehr guter Livetrack sein, das Publikum kann wieder schön mitgehen. Beide Daumen hoch bei dem Song, sehr gut gemacht!
Eine richtig coole Nummer erwartet uns bei „ Eyes of a Viper“. Ganz untypisch findet man hier kaum True Metal Einflüsse, sondern es wird fleißig und sehr amtlich abgerockt. Die Riffs fliegen einem nur so um die Ohren und Sänger Andy shoutet sich die Seele aus dem Leib. Der Chorus ist absolut gelungen und jede Note sitzt an der richtigen Stelle. Eine sehr melodische Nummer zu der übrigens auch ein Video gedreht wurde, welches man auf der Bandhomepage bewundern kann. Der Track steht VALSANS gut zu Gesicht, bitte mehr davon!
Richtig true wird es dann wieder bei „Metal Crusade“, bevor mit dem wieder etwas mehr midtempolastigeren „Eppur Si Muove“ das Ende der Platte eingeläutet wird.

Anspieltipps:

Hier kann ich euch ohne Probleme den Opener “Mjölnir”, die Hymme “Hall of Fame” und den straighten Rocker “Eyes of a Viper” nennen.

Fazit :

VALSANS haben mich mit ihrem Debüt “Sword” doch ein wenig überrascht. Ok so ganz überraschend ist es dann doch nicht, wenn man bedenkt das einige Songs die notwendige Reife von mehreren Jahren hatten. Nichts desto trotz muss ich festhalten das der Band hier ein astreines Album gelungen ist mit dem man jedem Fan von MANOWAR, HAMMERFALL und Co überzeugen sollte. Sänger Andy vertont die Stücke perfekt und die instrumentale Fraktion kreiert Songs die sich absolut mit den Output's der genannten Bands messen können. Hoffen wir mal, dass die Jungs von VALSANS sich nicht nochmal so viel Zeit lassen für ein neues Album. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf ihr nächstes Machwerk und vergebe für ihr Debüt schon mal 8,5 Punkte! Eine Kaufempfehlung gibt es von mir, für Fans der oben genannten Bands, natürlich noch oben drauf.

Trackliste:

01. Mjölnir
02. On the Battlefield
03. Valsans
04. The Allegiance
05. Hall of Fame
06. Eyes of a Viper
07. Lady of the Lake
08. Metal Crusade
09. Golden Treasure
10. Eppur Si Muove

Julian

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