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Band: Unruly Child Album: Worlds Collide Spielzeit: 57:28 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Veröffentlichung: 15.10.2010 Homepage: www.unrulychild.net Wertung: 4 von 10 1992 erschien das Debüt des Ami-Fünfers mit Mark Free (SIGNAL, KING KOBRA) am Mikro und dem Hit “Take Me Down Nasty” an Bord. Danach veröffentlichten Gitarrist Bruce Gowdy und Keyboarder Guy Allison zwei weitere Alben mit Kelly Hansen und Philip Bardowell als Frontmann und die Firma Frontiers Records dazwischen eine Demo-Collection im Original Line-Up. War das Debüt eine weitgehend coole Platte, konnte die Band mit ihren weiteren Veröffentlichungen keinen Blumentopf mehr gewinnen. Gut, 1998 – zur zweiten CD – war Melodic Rock tot, aber auch die Qualität konnte nicht überzeugen. Gleiches gilt für den 2002-er Drittling, über die Demo-CD hüllen wir den Mantel des Schweigens. Meine Erwartungen an eine neue Scheibe waren also nicht so hoch, wie sie vielleicht noch nach dem gleichnamigen 1992er Werk gewesen wäre. Aber was mir schon beim Opener “Show Me The Money” entgegenschallt, hat mich schon ein bisschen schockiert. Ein platter, kraft- und lebloser Soundbrei gepaart mit einem schlechten Song. Weitere Tiefpunkte sind “Insane”, “You Don´t Understand” und “Life Death”. Ein wenig Zeit zum Luft holen bleibt bei “Love Is Blind” oder “Very First Time”. Bleibt aber immer noch der miese Klang, der etwas an die Demo-Scheibe von 2002 erinnert – und selbst da war noch mehr Bums drin. Da hilft es auch nichts, dass Hugh Syme (RUSH, MEGADETH, WHITESNAKE) das Cover entworfen hat – er war übrigens auch anno 1992 schon für das Artwork des Debüts zuständig. Und was hilft ein Original Line-Up, wenn die Musik eher aus den unteren Schubladen kommt. Versteht mich nicht falsch, die Stimme von Marcie Free ist nach wie vor herausragend, und auch an den Fähigkeiten der anderen Musiker möchte ich überhaupt nicht zweifeln, aber es zählen nun mal die Songs und auch der Sound - und da liegt für mich der Hase im Pfeffer. Für mich ist “Worlds Collide” eine der größten Enttäuschungen des Jahres, neben der Tatsache, dass Mark Medlock noch immer versucht, Musik zu machen und Xavier Naidoo (um den es dieses Jahr ja Gott sei Dank etwas ruhiger war) es noch nicht aufgegeben hat, die Welt mit seinem heuchlerischen Mist zu nerven. Stefan
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