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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

UFO - The Best Of A Decade

Band: UFO
Album: The Best Of A Decade
Spielzeit: 79:33 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Steamhammer/SPV
Veröffentlichung: 27.08.2010
Homepage:  www.ufo-music.info
Wertung: 7,5 von 10
UFO zählen zweifelsohne zu den großen und einflussreichen Bands im Hardrock und haben in ihrer seit 1969 andauernden Karriere für viele Meilensteine gesorgt. Natürlich haben UFO über so viele Jahre hinweg auch mit einigen Besetzungswechseln zu kämpfen gehabt und von der Urbesetzung mit Sänger Phil Mogg, Schlagzeuger Andy Parker, Bassist Pete Way und Gitarrist Mike Bolton sind 2010 noch Phil und Andy bei UFO aktiv. Warum ich das erwähne? Nun bei dieser Best-Of Compilation gibt es leider eine Kleinigkeit, die mir ordentlich gegen den Strich geht. UFO haben diese Scheibe „The Best Of A Decade“ genannt. Wenn ich nun vom Jahr 2010 eben diese Dekade zurückrechne, lande ich im Jahr 2000, als die Scheibe „Covenant“ erschien. Doch von dieser Scheibe ist hier gar nichts zu finden, das Gleiche gilt für die 2002er Scheiblette „Sharks“ sowie die Live-Alben „Legends Of Rock“ (2002), „Big Apple Encounters“ (2003) und „Live On Earth“ (2003). Warum? Weil Michael Schenker damals bei UFO aktiv war und erst zum 2004er Album „You Are Here“ durch Vinnie Moore ersetzt wurde und es somit anscheinend rechtliche Probleme gibt. Daher ist der Titel definitiv eine absolute Mogelpackung. Pfui, schämt euch! Und das ist sehr schade, da es ansonsten eine gute Idee war, den Schwerpunkt auf die letzten Jahre zu setzen und eine Handvoll Klassiker „Too Hot To Handle“, „Doctor Doctor“ und „Let It Roll“ beispielsweise in einer Live Version zu präsentieren (aus dem 2005er Live Output „Showtime“). So sieht man, dass eine Band, die im Grunde fast immer an den Hits der Siebziger gemessen wird, auch in den letzten Jahren verdammt viel geiles Hardrockfutter veröffentlicht hat. Denn über die musikalischen Qualitäten dieser Scheibe muss man kaum große Worte verlieren. Die sind über alle Zweifel erhaben. Der hardgesottene UFO Fan wird an dieser Scheibe rein gar nichts finden und kann das Geld lieber in andere Memorabilien seiner Stars stecken, für den Einsteiger ist die Scheibe aber Pflichtfutter, da sie angeblich auch zum Nice Price zu haben ist. Mir fehlt allerdings „Rock Bottom“, egal in welcher Version.
Markus
 

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