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Band: Two Fires Album: Burning Bright Spielzeit: 48,59min Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Homepage: www.myspace.com/twofires123 Veröffentlichung: 24.09.2010 Wertung: 7 von 10 Das selbstbetitelte TWO FIRES Debut stellte für viele AOR-Liebhaber ein frühes Highlight des neuen Jahrtausends dar. Ausschlaggebend hierfür war wohl vor allem die erneute Zusammenarbeit von Sänger Kevin Chalfant und Gitarrist Josh Ramos, deren in Melodic Kreisen hoch gehandelte Kapelle THE STORM nun quasi eine Neuauflage erfuhr. Das 2002 erschienene „Ignition“ enttäuschte durch eine überwiegend seichte, balladeske Ausrichtung und die Band lag erstmal auf Eis. 8 Jahre später und mit runderneuerter Truppe orientiert sich Herr Chalfant wieder hörbar am Erstling und den beiden THE STORM Werken, deren kompositorische Klasse jedoch nur phasenweise erreicht wird. Dafür köchelt „Burning Bright“ zu sehr auf Sparflamme anstatt ein akustisches Feuerwerk an Hits zu zünden. Versteht mich nicht falsch, Songs der Marke „ Epic In The Night“, „Answer To My Prayer“ oder der Titelsong zünden mit ihren tollen Refrains schon beim ersten Hördurchgang und wissen zu überzeugen. Auch die mit Neal Schon (JOURNEY) verfasste Halbballade „Some Things Are Better Left Unsaid“ gefällt mit großen Melodien, doch auf die ganze Albumdistanz gesehen macht sich aufgrund der stilistischen Enge mangels Abwechslung schon mal Langeweile breit. Zudem suhlen sich die völlig belanglosen Balladen „Still In Love“ und Shattered Without You“ allzu sehr im Kitsch. Unterm Strich bleibt somit also eine handwerklich und gesanglich kompetent inszenierte AOR-Scheibe im Fahrwasser von JOURNEY, TEN und eben THE STORM. Ein knappes Gut. Heavy
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