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Band: The Last Warning Album: Elegance Of Bloodiness Spielzeit: 43:26 min Plattenfirma/ Vertrieb: 7Hard Homepage: www.lastwarning.at oder www.myspace.com/lastwarning1 VÖ: 02.10.2009 Wertung: 8 So so, laut Presseinfo kommt also das nächste große Ding aus Österreich und lautet auf den Namen THE LAST WARNING. Und sie haben sich eben erst umbenannt, da es bereits eine italienische Combo ohne THE gibt. Soviel zur Info vorab. Doch was bietet uns „Elegance Of Bloodiness“? Als Metal Rock Hardcore angekündigt, kann man den Sound der Österreicher viel schneller mit einem Wort beschreiben: Thrash Metal. Basta. Von Hardcore ist so gut wie nix zu hören, dafür regieren messerscharfe Riffs, klassische Songstrukturen und der teilweise abwechslungsreiche Gesang, der mit einigen Growls daher kommt und natürlich ein paar Melodien, wie sie auch von früheren TESTAMENT stammen könnten. Das Ganze wurde mächtig produziert und besonders die erste Hälfte des Albums macht ordentlich Laune. „The Rising“ steigt ordentlich ein mit einigen richtig guten Riffs, die sogar an FALCONER/MITHOTHYN erinnern, ehe es wieder old school mäßig los geht und einem SLAYER oder FORBIDDEN in den Sinn kommen. Allerdings haben THE LAST WARNING auch moderne Sachen gehört und gehen vom Groove in eine etwas moderne Richtung. „We All Are Murderer“ führt bei mir zu heftigen Bangattacken, super! „Lash“ ist dann von der Struktur und Riffing etwas moderner, aber verdammt gut gelungen. Weitere absolute Highlights sind „Buried Alive“ und das gemäßigte „When Angels Fall“, bei denen auch cleane Vocals mit eingestreut wurden und nicht fehl am Platz wirken. Eigentlich möchte ich THE LAST WARNING am ehesten mit FACE DOWN HERO vergleichen, beide vermischen hervorragend old school mit new school und klingen bereits verdammt eigenständig. Leider haben sich gegen Ende des Albums mit „Drive Far Away“ oder „Discredit“ auch einige eher durchschnittliche Nummern eingeschlichen. Daher sind THE LAST WARNING vielleicht noch nicht das ganz große Ding, eine deftige Duftmarke haben sie mit „Elegance Of Bloodiness“ aber gesetzt. Reinhören ist Pflicht.
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