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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

the judge band - same

Band: The Judge Band
Album: The Judge Band
Spielzeit: 39:05 min.
Plattenfirma/ Firma: 16 Second Stare Records, Intensity Entertainment
Veröffentlichung: 29.10.2010
Homepage: www.thejudgeband.com
Wertung: 8 von 10
Schon die ersten Klänge des gleichnamigen Albums von The Judge Band laden zum mitsingen ein: Better Man ist eine gefühlvolle und gleichzeitig leidenschaftliche Rock-Ballade. Die unvergleichliche raue Stimme von Songwriter und Sänger Tim Shanks – der sich auch gerne The Judge nennt – röhrt auch beim nächsten Track. Schon als 7-Jähriger soll er sich der Musik, vor allem Rhythm and Blues, verschrieben haben. Ruhige Linien und ein knurrig wummernder Bass, dazu der ein oder andere härtere Sound; genau das macht das Album so interessant. William´s Song liefert den beschriebenden Sound: anfangs noch akustisch brav, dann richtig dreckig und wild. Da kann man nur mit dem Kopf nicken und die Musik genießen. Am Ende des Tracks wird sogar eine kleine Sprechgesangpassage eingebaut, die wunderbar in den mit kräftiger Stimme gesungenen Refrain einsetzt. Den absoluten Hardrock-Höhepunkt bildet The Judge. Hier gehts voll ab. Düster wirds dann bei PA 2001: doomige Riffs und langsamer, schleppender Rhythmus. Erinnert manchmal an Aerosmith. Es stellt mit fast 5 Minuten übrigens den längsten Song des Albums dar. Auch ein Funk-Song á la Red-Hot-Chili-Peppers versteckt sich noch auf dem Album. Die restlichen vier Tracks weisen alle einen rockigen Charakter auf. Zum Abschluss erwartet die Hörer noch ein Bonus-Track: eine ganz nette Punk-Rock-Version von Amazing Grace. Obwohl das Album wirklich abwechslungsreich ist, würde ich es aber nicht als genial bezeichnen. Vielmehr wirken manche Songs einfach zu glatt. Dennoch ist The Juge Band als Newcomer beachtenswert und kann vor allem bei grauem Novemberwetter ein Lächeln auf die Gesichter zaubern.
Franziska

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