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Band: Tharsys Album: Under Her Dead Hands Spielzeit: 52:18 Plattenfirma/Vertrieb: Yonah Records/Alive Homepage: http://www.tharsys.de Veröffentlichung: 29.01.2010 Wertung: 8 Wenn man sich das Cover von der neuen Tharsys-Scheibe ansieht, entdeckt man einen süßen Blondschopf mit goldigen Augen. Groteskerweise hat das Kind Hände wie eine Hexe, mit langen Krallen. Das Album trägt den grusligen Titel: Under Her Dead Hands. Das deutsche Sextett Tharsys hat sich aber nicht nur beim Cover, sondern auch bei der musikalischen Gestaltung Einiges einfallen lassen. Zum Einen gibt es zwei Sänger: einen Mann, der den Growl,-bzw. „Jodel“-Part übernimmt. Und eine Frau, die für die ruhigeren Passagen zuständig ist. Zum Anderen bieten knackige Gitarrenriffs mit viel Tempo, doomigangehauchte Parts, melancholisch-sphärische Keyboardklänge enorme Abwechslung. Kein Song hört sich wie der andere an. Der Stil ist nur sehr schwer einzuordnen. Er lässt sich als eine Mischung aus Gothic-Rock, Doom und Death-Metal beschreiben. Einziger Kritikpunkt: die Songs sind alle ein wenig zu lang geworden. Weniger Intro und weniger Riff- Wiederholungen wären wünschenswert. Ansonsten ein sehr gelungenes Album, das sicherlich einer breiten Hörerschaft offen steht. Franziska
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