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Band: Ten Album: Stormwarning Spielzeit: 59:20 min Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Homepage: www.myspace.com/tenbandofficial VÖ: 18.02.2011 Wertung: 10 von 10 Ich gebe zu, ich kann bei TEN kein wirklich all zu objektives Review schreiben. Dazu mag ich den speziellen Sound der Briten um Gary Hughes, Paul Hodson und neuerdings Mark Zonder (FATES WARNING) einfach zu sehr. Allerdings war ich von den letzten Platten nicht so begeistert. Dort war zu viel Durchschnitt zu hören und die großartigen Momente von „The Robe“, „Spellbound“ oder auch „Babylon“ fehlten mir leider völlig. „Stormwarning“ macht in dieser Hinsicht vieles anders. Erstens hat Dennis Ward das Album absolut perfekt produziert. Solch einen glasklaren fein ausbalancierten und sauberen Sound habe ich schon lange nicht mehr gehört. Nehmt euch die CD, rein in den Player, Kopfhörer auf, aufdrehen und genießen. Toll. Den Opener „Endless Symphony“ könnt ihr bei uns schon als Musikvideo bewundern (siehe oben), dafür wurde der Songs aber stark gekürzt, die Albumversion geht über fast 7 ½ Minuten. Aber ihr habt schon einen ersten Eindruck. Und bitte hört es euch viel öfter an. Das komplette Album wächst mit jedem neuen Durchgang. „Kingdom Come“ ist so ein Beispiel, nach den ersten 5-6 Durchläufen war ich noch nicht so begeistert, nachdem ich das komplette Album aber bestimmt 15 oder 20x gehört habe, tauche ich jedes Mal wieder in eine Soundwelt ein, die absolut einzigartig ist. Man kann sich in diesem Song völlig verlieren. Was für eine Melodieführung, die Drums von Mark Zonder einfach nur perfekt, herrliche Gitarrenläufe, ich könnte heulen vor Freude. Was mir spätestens beim atmosphärischen „Book Of Secrets“ passieren würde. Das ist einfach nur ganz große Kunst, was uns hier präsentiert wird. Wer wissen möchte, wie man einen richtig tollen Spannungsbogen bei einem über 5 Minuten Song aufbaut, muss sich dieses Lehrstück anhören. Vom Songwriting her ist „Stormwarning“ überhaupt das beste TEN Album geworden. Gut, es gibt kaum wirkliche Neuerungen zu entdecken, doch wenn man seinen eigenen Sound so fein perfektioniert, wie es hier geschehen ist, kann ich vor Respekt nur meinen Hut lüften. Weiterer Anspieltipp: Das ruhige „Love Song“, das zwar relativ „kommerziell“ ausgefallen ist, auf der anderen Seite dafür einfach nur einen wunderschöner Song zum Träumen darstellt. Da auch „The Hourglass & The Landslide“ eigentlich ein 11 Punkte Lied geworden ist, haben sich TEN ihre volle Punktzahl längst verdient. Die Ballade „The Wave“ schließt dann ein wunderbares Album ab, welches für mich zu den Höhepunkten in meinen Jahren als Musikredakteur und Musikliebhaber zählt und auch in den nächsten Wochen schwer aus meiner Playlist zu entfernen ist. Ich bin einfach von dieser Flutwelle erfasst worden, der Sturm hat mich weggetragen und ich surfe auf einer Welle des Glücks, und „Stormwarning“ ist dafür verantwortlich. Markus
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