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Band: Tango Down Album: Damage Control Spielzeit: 41:20 min. Plattenfirma/Vertrieb: Kivel Records/Import Veröffentlichung: 21.07.2009 Homepage: www.myspace.com/tangodown Wertung: 8,5 TANGO DOWN beglücken uns nach ihrem guten Debüt “Take 1” jetzt mit ihrem neuen Output “Damage Control”. Der Name des Neulings ist angelehnt an den Stil, den die Amis jetzt fahren. War der Vorgänger noch mehr glattgebügelt, rumst es bei “Damage Control” an allen Ecken und Enden. Und das ist nicht nur der “Verdienst” von Alex Barbieri, dem neuen Mann am Mikroständer. Phil Naro hat also die Segel gestrichen, schade eigentlich, denn Naro ist ein klasse Sänger mit Charisma. Aber so ganz hätte er nicht in das neue Konzept der Band gepasst. Die Songs auf dem neuen Album sind irgendwo zwischen SKID ROW und FIREHOUSE angesiedelt und haben so viel Power, dass es noch für das nächste Album reichen würde. Schon das eröffnende “Empty Hole” bläst mit seiner Power alles weg, bleibt aber angenehm im Gehör hängen. Und dieses Spiel zwischen Melodie und Härte spiegelt sich während des gesamten Albums wieder. Produzent Ty Sims hat das Nebeneinander dieser Elemente ermöglicht, denn er hat “Damage Control” genau den Sound verpasst, der dem Rundling so gut zu Gesicht steht. Die 11 Songs (nebst Coverversion von JOHN WAITE´s “Change”) erinnern mich aber auch an Bands wie COLD SWEAT, GUARDIAN (zur “Fire & Love” Ära) oder den Soundtrack zum Kultstreifen “Rock Star”. Natürlich gibt es aber auch Momente zum Durchschnaufen, mit “The Light” und “Intoxicated” sind auch zwei ruhigere Nummern am Start. Insgesamt bleibt dieser Zweitling aber ein powervoller Rock/Metaltrip, der Euch noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben wird. Solltet Ihr also die neue TANGO DOWN zufällig irgendwo sichten, sofort verhaften – tolle Scheibe. Wenn nicht, habe ich da so meine Tipps: schaut doch einfach mal bei den einschlägigen Mailordern nach! Stefan
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