|
Band: Syzzy Roxx Album: Popmetal Spielzeit: 31:59 min. Plattenfirma/Vertrieb: Eigenvertrieb Homepage: www.syzzy-roxx.de oder www.myspace.com/syzzyroxx Wertung: 9 von 10 Hey, endlich neues Futter von SYZZY ROXX, den selbsternannten “Kings Of Popmetal”. Und dieser Name ist Programm, denn die vier Jungs posen weiterhin, was das Zeug hält und bleiben ihrem Motto treu: Sleaze Forever – Forever Sleaze Hatte der Vorgänger „Glamounizer“ schon einige Hits an Bord, wartet die neueste Schandtat, schlicht „Popmetal“ getauft, mit sechs neuen Hämmern (plus Extended Version von „Gloria“) auf. Und das ist definitiv auch so gemeint, denn „Popmetal“ läuft richtig schön durch und bietet keinerlei Durchhänger geschweige denn überflüssiges Liedgut. „Mrs. Bigunz“ rockt gleich zu Beginn gewürzt mit dezenter Bläserunterstützung (hoho, Wortspiel) voll auf die zwölf. „Gloria“ ist für mich der Hit der Scheibe, dicht gefolgt den beiden obercoolen Nummern „Cold Nightz/Hot Love“ und „Arrested“. Die Bridge von „Fear My Lovin´“ ist eine lässige Hommage an Udo Dirkschneider (war er etwa selbst im Studio???), und Textzeilen wie „It´s The Game Of Penetration – And You Will Fear My Lovin´ Tonight“ beschreiben SYZZY ROXX einmal mehr als treffend: SEXX, DRÜGZ & RÖCK´N RÖLL pur! Zum Abschluss gibt’s nach der Ballade „Home Is Where The Heart Is“ noch eine Extended Version meines Faves „Gloria“ (wie vorhin schon erwähnt) und dann ist leider schon Schluss im Dom. Wobei wir auch schon beim einzigen Manko angelangt sind: der Spielzeit, die mit gut einer halben Stunde viiiieeel zu kurz ausgefallen ist, ich würde mir gerne einen kompletten Longplayer wünschen, damit die Droge so richtig wirken kann. Auf der anderen Seite kann der Sound hier ordentlich punkten, denn im Vergleich zum Vorgänger hat sich doch einiges getan, sodass „Popmetal“ noch einiges mehr an Power zu bieten hat. Also, Sleazer dieser Welt, vereinigt Euch und unterstützt eine richtig coole Band, die absolut zeitlose Mucke zelebriert und sich ordentlich den Arsch abrockt. So, dann mal wieder ne Flasche Jack D. aufgerissen und ab dafür. Stefan
|