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Band: Sylvan Album: Presets Spielzeit: 62:28 min Plattenfirma/ Vertrieb: Point Music Vergleichbare Bands: U2 (ein wenig), Coldplay (ein wenig) Wertung: 6,5 „Presets“ ist mein persönlicher erster Kontakt mit den Prog-Rockern SYLVAN, aber auf Grund der hervorragenden Kritiken des Vorgängers „Posthumous Silence“, der zwar zeitgleich mit „Presets“ erschaffen wurde, jedoch schon im Frühjahr 2006 erschien, war ich äußerst gespannt. Es geht mit dem siebenminütigen „One Step Beyond“ los, das richtig gut reinläuft. Der Spannungsbogen ist da, der weiche Gesang von Marco Glühmann harmoniert prächtig mit der getragenen Melodie des Openers. „For One Day“ erinnert ein wenig an U2 und zählt was Eingängigkeit und Ohrwurmcharakter betrifft zu den starken Popsongs der letzten Zeit. Doch genau das ist das Problem, der Pop. Hier und auch bei den restlichen Stücken fehlen die Gitarren fast vollständig. Gut, Songs wie das COLDPLAY-artige „When The Leaves Fall Down“ sind schön anzuhören und die Produktion sowie das musikalische Können ist großartig. Doch ehrlich gesagt kommt beim mehrfachen Hören des Album irre Langeweile auf. Es fehlt neben den Gitarren auch der Pep. Es ist fast schon zu ruhig, getragen und melodiös geworden. Wo ist die Abwechslung? Die Songs einzeln betrachtet sind wirklich gut bis sehr gut, nur sobald man das Album am Stück anhört, überhört man schon gerne so manche Minute davon. Schade. Jetzt werde ich mir aber trotzdem mal den Vorgänger besorgen, um einen besseren Vergleich zu haben.
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