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Band: Stryper Album: Murder By Pride Spielzeit: 50:03 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers/Soulfood Veröffentlichung: 28.08.2009 Homepage: www.stryper.com oder www.myspace.com/stryper Wertung: 7,5 STRYPER waren seit ihrer Gründung 1983 immer die Speerspitze des Christenrock und waren Vorbild für eine ganze Schar gleichgesinnter Bands, die den Namen des Herrn mittels Rockmusik priesen. Das gelb-schwarze Outfit und diverse Rituale, man erinnere sich nur an die ganzen Bibeln, die man während der Livekonzerte ins Publikum warf, wurden zu ihrem Markenzeichen und nachdem sich die Band 1992 nach fünf erfolgreichen Alben trennte, wurde der Wunsch der Fans nach einer Reunion 13 lange Jahre nicht erhört. Doch 2005 kamen die Sweet-Brüder mit dem Album “Reborn” um die Ecke aber das war wohl nicht das, was sich die Anhänger der “Yellow and Black Attack” gewünscht hatten. Der Sound rückte zu sehr vom gewohnten Erscheinungsbild ab und hinterließ mit seinen modernen Elementen einen äußerst faden Beigeschmack. Mal sehen, ob sich STRYPER das diesmal hinter die Ohren geschrieben haben. Und siehe da, die Jünger haben wieder etwas zu feiern, nämlich die Rückkehr zu alten Stärken, zumindest zum Großteil. Natürlich leben wir nicht mehr anno 1989, auch wenn sich das viele wünschen würden, aber Songs wie “I Believe”, “Piece Of Mind” oder “My Love (I´ll Always Show)” zeugen vom alten STRYPER-Charme und machen richtig Spaß. Ein besonderes Schmankerl stellt dabei “Piece Of Mind” dar, welches unter Mitwirkung von BOSTON´s Tom Scholz entstanden ist, er hat die Gitarren für diesen Song eingespielt. Und auch auf dem neuen Album dürfen die typischen Balladen nicht fehlen - “Alive” und “Run To You” füllen diesen festen Bestandteil aus. Als Bonus gibt es ein weiteres ruhiges Stück, das aber von der letzten Soloplatte Michael Sweet´s stammt. Es ist seiner erst im März 2009 verstorbenen Frau Kyle gewidmet und nennt sich “My Love, My Life, My Flame”. Umso größer ist mein Respekt gegenüber Michael und seiner Band für dieses Album, das einen Wendepunkt in der Bandgeschichte darstellen könnte. Denn mit solcher Energie und dem Willen, es noch einmal wissen zu wollen, könnte es vielleicht noch einmal richtig krachen und wer weiß, vielleicht erwartet uns als nächstes ein richtiges Killeralbum, der Weg scheint geebnet, “Murder By Pride” braucht sich nicht zu verstecken, nicht vor den Klassikern der Band und auch nicht vor den Kollegen von heute.
Stefan
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