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Band: Street Legal Album: Bite The Bullet Spielzeit: 49:41 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers/Soulfood Homepage: www.streetlegal.no oder www.myspace.com/streetlegalnorway Wertung: 7,5 Auf zur zweiten Runde heisst es im Hause STREET LEGAL. Nach dem 2000er Album „Thunderdome“ gibt es jetzt neues Futter in Form von „Bite The Bullet“. Für all diejenigen, die die Band noch nicht kennen: hinter dem Ganzen steckt niemand Geringeres als Bjorn Boge, seineszeichens Ex-DA VINCI-Bassist, und sein Bruder Oystein Boge an den Drums zusammen mit den beiden Gitarristen Tore Ostby (Ex-ARK, CONCEPTION) und Rolf Bjorseth. Gründungsmitglied und Original-Drummer Bjorn Olav Lauvdal ist nicht mehr mit von der Partie. Neun Jahre sind also zwischen den beiden Scheiben ins Land gezogen, eine lange Zeit, aber lange war es auch sehr still im Lager der Skandinavier, es wurde sogar schon gemunkelt, das Album würde nicht fertiggestellt werden, zu unüberwindlich waren diverse Hürden und Differenzen. Nun hat es doch geklappt und „Bite The Bullet“ steht in den Regalen. Den Anfang macht der kräftige Rocker „Loading Up“, ein top Einstieg, melodisch und einladend. Danach werden mit „Somebody Up There Likes Me“ und „Unconditional Love“ etwas ruhigere Töne angestimmt bevor die „Warriors Of Genghis Khan“ losgelassen werden, eine coole Losgeh-Nummer. Anschließend sorgt die Ballade „Shadow In My Heart“ für Kuschelfeeling, obwohl es sicher bessere Vertreter dieser Zunft gibt. Danach geht’s mit dem Titelsong wieder etwas bergauf, aber die nächsten zwei Songs „Starship Trooper“ und „Trapped“ gehören nicht unbedingt zu den künftigen Rockhits. Anschließend sorgt der instrumentale Track „The Battle Of Kringen“ für ein apruptes Aufhorchen bei allen RUNNING WILD-Fans (incl. unserem Rockingboy *grins*), schade dass aus dem Instrumental kein „richtiger“ Song geworden ist, ein solcher Kontrast würde dem Album auf jeden Fall einen Pluspunkt bescheren. Auf der Zielgeraden gibt es noch mit MICHAEL SAMBELLO´s „Maniac“ in einer „irgendwoschonmalgehört-Version“ (z.B. SARGANT FURY) einen der etwas schwächeren Momente der CD bevor noch einmal alle Kräfte gebündelt werden und mit dem überragenden „Silent Tear“ eben mal das Highlight an das Ende des Albums gesetzt wird. Ein Abschluss nach Maß, alleine von der Stimmung her ist „Silent Tear“ mit Abstand der beste Song der CD. Produziert hat übrigens Bjorn Boge höchstselbst, für Mix und Mastering zeichnet sich Tommy Newton verantwortlich. „Bite The Bullet“ verbindet traditionelle mit teilweise modernen Hardrock-Elementen, unterm Strich könnte die Scheibe aber auch schon viel früher veröffentlicht worden sein, will sagen, wer auf Hardrock der alten Schule steht, kann der myspace-Seite von STREET LEGAL definitiv mal ein Ohr leihen. Als Komplettwerk nicht essentiell, aber in großen Teilen ziemlich stark. Stefan
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