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Band: Steelwing Album: Lord Of The Wasteland Spielzeit: 47:52 min. Plattenfirma/Vertrieb: NoiseArt records/Music For Nations VÖ.: 30.04.2010 Homepage: www.myspace.com/steelwing Wertung: 10 von 10 (immer noch zu wenig Punkte) Was machen die in Schweden? Züchten die neuerdings Heavy Metal Bands oder was? Ich meine richtigen Heavy Metal und nicht diesen Hammerfall-Bubblegum Metal. Vor zwei Jahren hat mich das Debüt von Enforcer in Verzückung versetzt und nun das Debüt von Steelwing. "Lord Of The Wasteland" ist so verfickt geil dass ich es nicht fassen kann. Die Durchläufe die das Album nach knapp einer Woche bei mir schon hinter sich hat kann ich schon gar nicht mehr zählen. Die Scheibe läuft immer. Egal ob beim zocken, beim einkaufen, in der Arbeit oder mit der Freundin. Ich glaube alle Leute die mehr als 1 Stunde in der Woche in meiner Umgebung verbringen kennen das Album inzwischen auch schon auswendig. Jeder der acht Tracks ist ein Volltreffer. Das Intro nicht mitgezählt. Power-Metal Double-Bass-Futter wie "Roadkill (... Or Be Killed)" steht neben typischen NWOBHM wie "Sentinel Hill" und US-Metal ala "Under The scavenger Sun". Alle Richtungen die der klassische Metal zu bieten hat sind auf diesem Album vertreten. Nie klingt es erzwungen, aufgesetzt oder nicht homogen. "Lord Of The Wasteland" hat ALLES um zu einem der Klassiker der Szene zu werden. "Under The scavenger Sun" hat eine Hookline die Iron Maiden neidisch machen kann, "Headhunter" hat einen Refrain wie er früher mal von Iced Earth geschrieben wurde und "The Nightwatcher" groovt wie Hölle. Zudem macht die trockene und klare Produktion das Album zu einem Sounderlebnis. Traditionalisten, Old-Schooler und Anhänger des echten Heavy Metals haben keine Ausrede um die Scheibe nicht zu besitzen. An alle Anderen geht ein klarer Kaufbefehl um eines DER Alben unserer Zeit nicht zu verpassen. Tip. Heavy Metal MUSS man LAUT hören. Und nun werft euch vor dem Lord Of The Wasteland in den Staub und huldigt ihm. Steve
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