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In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

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STARGAZERY heißt die neue Spielwiese von Pete Ahonen. Der Sänger und Gittarist der mit BURNING POINT und GHOST MACHINERY schon zwei Bands sein eigen nennt, hat nun mit STARGAZERY ein neues Baby, bei dem er sich mehr auf seine melodische, traditionelle Seite konzentrieren möchte, an den Start gebracht. Bislang haben mich alle Sachen von Pete überzeugt und mich zu einem Fan seiner Musik werden lassen. Also war es für mich keine Frage, dass ich dem Meister höchst selbst auch ein paar Fragen zu dem Debütalbum „Eye on the Sky“ und seinen anderen Bandaktivitäten stellen würde.

J.P: Hallo Pete, vielen Dank das du mir ein paar Fragen zu deiner neuen Band STARGAZERY und eurem Debütalbum beantwortest. Als Fan und als Redakteur weiß ich das sehr zu schätzen. STARGAZERY ist ja nun schon deine dritte Band. Wie kam es denn zu Gründung der Band? Schaffst du es zeitlich überhaupt alle drei Bands gleich zu behandeln? Oder muss da eine einfach zurückstecken?

P.A: Hi du, die Freude ist ganz auf meiner Seite : - ).
Also ich hatte diesen einen Song (How many Miles), dieser war mehr Hardrock als Heavy oder Power Metal und passte somit nicht zu GHOST MACHINERY oder BURNING POINT und das brachte den Ball dann ins Rollen.
Zum Glück haben wir Mitglieder in der Band die sehr gut darin sind, einfach die Dinge zu tun, die getan werden müssen, also musste ich nicht alles tun hah, hah.
Ab da ging es dann sehr ruhig von statten.


J.P: Was ist denn für dich der größte Unterschied zwischen deinen drei Bands? Man könnte meinen dass du mit BURNING POINT und GHOST MACHINERY schon das gesamte Feld des melodischen Metal abdeckst?

P.A: Ich habe immer schon gesagt das ich nicht drei Bands ins Leben gerufen habem weil sie unterschiedliche Stilrichtungen bedienen, sondern weil ich einfach so viele Songs schreibe….ich muss also nicht bis zur nächsten Veröffentlichung warten wie wenn ich nur eine Band hätte, ich möchte soviel Musik veröffentlichen wie ich kann : - ).
Natürlich gibt es Songs die zu allen Bands passen. Aber es gibt halt solche die nur zu einer Band passen. GHOST MACHINERY ist mehr keyboard orientierter als die anderen und wir spielen dort mehr AOR orientiertere Songs. Ich kann mir nicht vorstellen wie z.B. „Blood from stone“ zu BURNING POINT oder STARGAZERY passen könnte.
BURNING POINT bedient mehr die traditionelle Metal Schiene und STARGAZERY tendiert etwas mehr zu Hardrock. So sehe ich zumindestens die Unterschiede und ich denke man hört sich auch. Ach ja, natürlich gibt es unterschiedliche Sänger in der Band haha!


J.P: Mit Jukka Jokikokko und Jussi Ontero hast du ja bekannte Weggefährten aus deinen anderen Bands versammelt, war es schwer sie zu überzeugen? Wie kam der Kontakt zu deinen „neuen“ Bandmitgliedern Jari Tiura und Marco Sneck zustande? Gerade mit Jari denke ich hast du den perfekten Sänger gefunden, oder?

P.A: Nicht wirklich, Jukka und Jussi kennen mich ja, es war also kein Problem sie zu überzeugen : - ). Auch Jari und Marco kenne ich schon Jahre und als wir die Band zusammenstellten, wussten wir, wir brauchten einen exzellenten Sänger und Frontmann genauso wie einen erstklassigen Keyboarder. Zum Schluss war es eine einfache Entscheidung sie zu fragen und glücklicherweise waren beide sehr interessiert und aufgeregt! Ja Jari passt wirklich absolut perfekt zum STARGAZERY Sound.

J.P: Erzähl uns doch mal etwas über die musikalische Ausrichtung eures Debüts „Eye on the Sky“, warum passten die Songs nicht so zu deinen anderen Bands?

P.A: Ganz ehrlich, wir haben gar nicht in bestimmte Richtungen am Anfang gedacht….aber irgendwie endete es dann damit das es ein sehr stark Hardrock beeinflusstest Album geworden ist. Also alles kam einfach so und für mich ist das sowieso die einzige Art Songs zu schreiben. So wie ich es vorhin ja schon sagte, es gab ein paar Songs die nicht zu den anderen Bands passten und mit dem stark Hardrock beeinflussten Track „How many Miles“ fing alles an….

J.P: Die Tracks „Dying“, „Eye on the Sky“ und speziell „How many miles“ haben es mir echt angetan. Erzähl uns doch ein wenig über sie. Waren diese auch schon auf eurer EP vorhanden? War diese eigentlich nur zu Promo Zwecke gedacht?

P.A: “Dying” und “How many Miles” wurden 2005/2006 geschrieben und wie ich schon sagte „How many Miles“ …. : - ). „Eye on the Sky“ ist einer der neueren Tracks, genauso wie „Jester of Kings“. Ich denke eigentlich nie an irgendetwas Bestimmtes wenn ich komponiere, alles kommt wie es kommt. Aber ich erinnere mich dass ich einige RAINBOW und DEEP PURPLE Songs in meinem Kopf hatte als ich komponiert habe. Wir hatten einen anderen schnellen Song „Rescue“, aber für mich klang er nicht wirklich ausgereift genug um ihn aufs Album zu packen und dann habe ich einfach einen anderen geschrieben (Bemerkenswert; Anmerkung des Redakteurs). Ich denke „Eye on the Sky“ passt perfekt zum Album und ich liebe einfach den Kontrast zwischen den starken RAINBOW und DEEP PURPLE Einflüssen und Marco’s sehr cooles STRATOVARIUS ähnliche Keyboardspiel/Intro.

J.P: Leider bist du bislang in Deutschland nicht so wirklich in Erscheinung getreten. Wie stehen die Chancen dass wir dich mit einer deiner Bands mal hier zu Lande sehen?

P.A: Ja das ist leider immer noch so! Ich weiß auch gar nicht so recht was ich dazu sagen soll, aber lass uns mal die Daumen drücken das sich daran was ändert!

J.P: Mit dem neuen Sublabel Pure Legend Records habt ihr ein recht neues aber engagiertes Label als Partner gewonnen. Wie kam der Kontakt zustande? Deine anderen Bands sind ja bei anderen Labeln unter Vertrag, hatten Limp und Metal Heaven kein Interesse? Seid ihr mit eurer Labelwahl zufrieden?

P.A: Ich kenne die Pure Jungs, weil ich mit ihnen wegen der GHOST MACHINERY Veröffentlichung in Kontakt stand. Also war es sehr einfach mit ihnen einen Vertrag abzuschließen. Nein, die anderen Labels waren nicht wirklich interessiert. Jetzt wo wir die großartigen Reviews und Kritiken lesen, denken sie sich bestimmt „Hätten wir das Album nur mal veröffentlicht“ (dem kann ich nur zustimmen; Anmerkung des Redakteurs).

J.P: Was sind denn, auf STARGAZERY bezogen, jetzt eure nächsten Schritte? Nach der Veröffentlichung wird es doch bestimmt ein paar Livegigs geben, oder?

P.A: Ja, unser Management organisiert aktuell ein paar Konzerte für uns. Bis jetzt hatten wir nur unseren Auftritt auf der Veröffentlichungsparty und der war großartig. Wir haben zusammen mit SONATA ARCTICA. Hoffentlich können wir auch ein paar Konzerte außerhalb von Finnland spielen.

J.P: Gibt es denn für BURNING POINT und GHOST MACHINERY auch schon neue Pläne? Das letzte GHOST MACHINERY Album war ja bärenstark, ich hoffe wir müssen auf das nächste Album nicht so lange warten wie zuvor?

P.A: BURNING POINT befinden sich aktuell im Studio um die letzten Arbeiten an der neuen Promo CD abzuschließen. Wir haben uns dazu entschlossen unser altes Label Metal Heaven zu verlassen und wir schauen uns momentan nach einem neuen Label um, um unser fünftes Album zu veröffentlichen. GHOST MACHINERY werden im Sommer ein paar Shows spielen und wir bereiten aktuell die Veröffentlichung unseren neuen Single im Internet vor. Es gibt also eine Menge zu tun, aber ich liebe das!

J.P: Bei deinen ganzen musikalischen Betätigungen, hast du eigentlich noch Zeit für privates? Hast du noch andere Hobbys?

P.A: Ich liebe es Zeit mit meiner Familie zu verbringen und z.B. ein paar Filme zu schauen.

J.P: Vielen Dank Pete für deine Zeit und die interessanten Antworten! Alles Gute für die Zukunft. Ich bin sehr gespannt was wir als nächstes von dir hören werden.

P.A: Vielen Dank Julian für dieses Interview! Für dich auch nur das Beste!

Julian

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