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Band: Starbreaker Album: Love's Dying Wish Spielzeit: 52:15 min Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Homepage: www.lovesdyingwish.com oder www.myspace.com/starbreaker Wertung: 7,5
2005 schlugen STARBREAKER um TNT-Fronter Tony Harnell, ALLEN/LANDE-Gitarrist Magnus Karlsson, Hans-Dampf-in-allen-Gassen-Fabrizio Grossi und MALMSTEEN-Drummer John Maccaluso in der Melodic Metal Szene mit ihrem Debüt richtig fett ein. Nun ist endlich der Nachfolger in den Läden zu haben. Eigentlich gibt es wiederum nur eine Bezeichnung für „Love's Dying Wish“: Brilliant. Der Opener „End Of Alone“ zeigt dann direkt, was den geneigten Hörer in den nächsten 50 Minuten erwartet: Verdammt gute Hooklines, bratende Gitarren und einen einfach nur genialen Sänger. Auch der Titelsong oder das treibende „Unknown Superstar“ beweisen die Klasse dieser Band. Mit „Hide“ hat auch eine moderne Ballade den Weg auf „Love's Dying Wish“ gefunden, wie sie angesagte DSDS-Rocker wie TOBIAS REGNER oder MARTIN KESICI (vom Konkurrenzformat) nicht besser intonieren könnten. Leider werden STARBREAKER wahrscheinlich nicht deren kommerziellen Erfolg verbuchen, obwohl sie von der Qualität 99% der Casting-Eintagsfliegen überflügeln. Allerdings muss ich diesmal auch eine Kleinigkeit kritisieren, die die Punktewertung doch empfindlich trifft. Denn die Produktion ist für ein Monster Melodic Metal Release (wie es angepriesen wird) viel zu schwach. Die Gitarren könnten locker noch mehr braten, die Drums lassen den benötigten Wumms so manches Mal ziemlich vermissen, da sie zu sehr nach hinten gemischt wurden. Und das nimmt den starken Kompositionen oft den entscheidenden Kick. Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch mit „Beautiful Disaster“, „Changes Me“ oder „Building A Wall“ einfach nur spitzenmäßige Melodic Metal Songs den Weg auf das Album gefunden haben. Somit ist auch „Love's Dying Wish“ ein hörenswertes Album geworden, das nur meinen (vielleicht zu hohen) Erwartungen durch eine zu saubere Produktion nicht ganz gerecht werden konnte. Manchmal ist die Welt (oder der Rezensent) einfach ungerecht, oder?
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