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Band: Spiritual Beggars Album: Return To Zero Spielzeit: 57:10 min. Plattenfirma/Vertrieb: Inside Out Music/SPV Veröffentlichung: 27.08..2010 Homepage: www.myspace.com/spiritualbeggars Wertung: 8,5 von 10 Die Wüstensöhne aus Schweden sind back! Gibt es den Begriff Stoner Rock noch? Egal, denn alles was zählt, ist die Musik auf dem mittlerweile 7. Studio-Opus der Mannen um ARCH ENEMY Klampfer Michael Amott. Weiter mit an Bord sind Drummer Ludwig Witt (FIREWIND), Keyboarder Per Wiberg (OPETH) und Bassist Sharlee D´Angelo (ARCH ENEMY). Da ihr früherer Sänger JB der Band leider den Rücken gekehrt hat, um sich fortan nur noch seiner Combo GRAND MAGUS zu widmen, wurde die schwierige Suche nach einem würdigen Nachfolger eröffnet. Aber das Gute kann so nahe liegen, denn Ludwig Witt schlug kurzerhand seinen Bandkollegen bei FIREWIND – Apollo Papathanasio – vor. Ein Glücksgriff, wie sich auf “Return To Zero” herausstellt. Ein Sängerwechsel ist immer mit gewissen Risiken verbunden, aber Apollo Papathanasio ist stimmlich nahe genug an früheren Werken, gleichzeitig aber authentisch genug, um nicht als Abklatsch dazustehen. Die personellen Fragen wären also geklärt, los geht es mit einem Intro (“Return To Zero”), das auf den Opener “Lost In Yesterday” einstimmt. Was für eine Abrissbirne, hier verblassen BLACK SABBATH Riffs zu reinem Kindergarten. Das erinnert an die stärksten Seiten der BEGGARS mit Hits wie “Angel Of Betrayal”. Bei “Star Born” ist auch die Hammondorgel wieder da, die uns praktisch durch das komplette Album begleitet. Auch die folgenden Songs zeigen, dass sich die SPIRITUAL BEGGARS endgültig vom Wüstenrock gelöst haben und auch auf ihrem aktuellen Output einfach Rock/Metal mit starker 70´s Schlagseite machen. Dabei wechseln sich schleppende Nummern wie der Opener oder “The Chaos Of Rebirth” mit Midtempo-Stücken wie “We Are Free” oder “Coming Home” ab. Auch 2 Balladen haben es dieses Mal auf die Platte geschafft: “Spirit Of The Wind” kommt komplett ohne Stromgitarren aus und “The Road Less Travelled” zeigt eine fast schon melancholische Seite an den Schweden. “Return To Zero” ist wirklich ihr abwechslungsreichstes Album geworden und ein richtig starkes noch dazu. Bleibt mir eigentlich nicht mehr viel mehr, als Euch eine klare Kaufempfehlung auszusprechen. Stefan
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