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Band: Slash Album: Slash Spielzeit: 60:34 min Plattenfirma/Vertrieb: Roadrunner Homepage: www.slashonline.com VÖ: 09.04.2010 Wertung: 8,5 von 10 Seit seinem Ausstieg bei Guns N` Roses vor 14 Jahren war der Gitarrist mit Zylinder alles andere als untätig. Er veröffentlichte Platten mit Slash`s Snakepit und zuletzt mit Velvet Revolver, tourte mehrfach um den Globus, veröffentlichte seine Autobiographie und trat als Gastmusiker bei vielen namhaften und grundverschiedenen Künstlern in Erscheinung. Letzteres kam ihm beim Realisieren seines ersten echten Soloalbums anscheinend zugute, denn die Liste der Gäste ist lang und vor allem hochkarätig. 14 Songs und 12 Gastsänger begleiten den Hörer durch ein extrem abwechslungs- Reiches Album, wobei die Les Paul des Gitarreros mal gefühlvoll (Starlight – Myles Kennedy), mal rotzig (Dr. Alibi – Lemmy) einen unverkennbaren roten Faden durch den Langspieler spinnt. Dazwischen wildert Slash fast durchgehend auf hohem Niveau im schrammeligen Punk ( We`re All Gonna Die – Iggy Pop), lässt die Metal-Axt schwingen (Nothing To Say – M.Shadows von Avenged Sevenfold), verbreitet Sommerstimmung beim Southern Rocker „ I Hold On“ (Kid Rock) oder verbindet lässig modernen Pop mit Glam Rock (Beautiful Dangerous – Fergie). Als das Sahnestück und erste Single erweist sich der Classic Rocker „By The Sword“ (Andrew Stockdale von Wolfmother), der verblüffend nahe an die Genialität von Led Zeppelin heranreicht. Da auch die Kooperationen mit Ian Astbury von The Cult, Ozzy Osbourne, Chris Cornell, Adam Levine von Maroon 5 und dem weitestgehend unbekannten Rocco DeLuca, sowie das Instrumental mit Dave Grohl und Duff McKagan (Hendrix lässt im Mittelpart grüßen) kaum abfallen, ist dem Guitar Hero durchaus ein kleines Meisterwerk zu attestieren und lässt die angekündigte Europa Tour mit Alter Bridge Fronter Myles Kennedy mit Spannung erwarten. Heavy
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