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Band: Silverdollar Album: Morte Spielzeit: ?? min Plattenfirma: Massacre Records Veröffentlichung: 19.08.2011 Homepage: www.myspace.com/silverdollarse WERTUNG: 7 von 10
Die Schweden von SILVERDOLLAR machen uns nach ihrem starken Debüt „Evil never sleeps“ aus dem Jahre 2007 erneut ihre Aufwartung. Der neue Silberling hört auf den klangvollen Namen „Morte“. Das die Jungs beileibe keine Anfänger sind, merkt man aber schon an den Zahlen. 1996 gegründet und lange im Underground aktiv, nahm man 2002 ein Coveralbum mit dem Namen „Covers from Hell“ auf. 2007 folgte dann das schon angesprochene Debütalbum „Evil never sleeps“. Die kommenden Jahre verbrachte man damit am 2. Werk zu feilen und bei so einer lange Zeit muss sich die Arbeit wahrlich gelohnt haben. Ob das auch so ist werden wir später herausfinden. Zuvor noch ein paar andere Fakten. Das neue Werk „Morte“ wurde von keinem geringeren als Markus Teske produziert, der sich seine Sporen mit so Bands wie VANDEN PLAS oder SYMPHONY X verdient hat. Die Mannschaftsausfstellung von SILVERDOLLAR liest sich so, Ola Berg (Gitarre), Mats Hjerp (Schlagzeug), Fredrik Hall (Bass) und Esa Englund (Gesang). Der Stil ist eigentlich typisch skandinavisch, aber auf der anderen Seite auch wieder nicht. Die Jungs schaffen es nämlich perfekt Hard Rock mit Doom und Progressiv Power Metal zu verbinden und erschaffen dadurch ihren ganz eigenen Sound. So das war jetzt die staubige Theorie, kommen wir nun zur musikalische Wirklichkeit. Das Album startet mit „CO2“. Dieser beginnt mit einem kurzen gesprochenen Intro, bevor er als Midtempo Stampfer brachial über uns herein bricht. Klar dominierend sind hier der Gesang von Esa und der eingängige Chorus. Ansonsten haben wir es mit einem recht gewöhnlichen Song zu tun, gewöhnlich aber trotzdem gut. Bei „Damage Done“ sieht das Ganze ganz anders aus. Hier geht es gleich gewaltig krachend los und die Nummer schlägt einem gleich in seinen Bann. Eingängig aber doch melodisch grooven sich die Jungs durch den Song, der in einem richtig geilen Chorus mündet. Zusätzlich dazu haben wir hier noch ein paar schöne Rifffolgen, die das Ganze nochmal etwas aufwerten. Sehr schön, so kann es weiter gehen! Die Kurve bekommt man aber nicht ganz, die nächste Nummer „Eternal Glory“ ist zwar besser als der Opener, aber an den Vorgängersong kommt sie nicht ganz ran. Aber Qualität ist hier durchaus vorhanden. Schöner melodischer Gesang, eine passende Instrumentalisierung und der passende Chorus. Aber auch hier kann ich wieder nur ein gut, aber nicht überragend vergeben...wäre mehr drin gewesen. Richtig schön melodisch wird es dann wieder bei „Evil never sleeps“. Zackig und flott führt man uns durch die Nummer, bevor man dann in einem klasse Chorus mündet, der jeden Melodic Metal Freak begeistern wird. Zündet ganz gut der Track! Das Titelstück „Morte“ ist ein recht langsamer Midtemposong der schon den ein oder anderen Durchlauf mehr braucht. Keine leichte Kost. Trotzdem hat er durchaus seine guten Momente, die man aber erst ein wenig suchen muss. Progressivere Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Danach ist leider wieder ziemliche Durchschnittskost angesagt. So richtig begeistern kann mich nur noch „Still a Rocker“ der mit einer klasse Melodie und einem coolen Chorus aufwarten kann. Die restlichen Tracks gehen aber leider im Einheitsbrei doch ziemlich unter.
Anspieltipps:
Trotz der doch der recht schwankenden Qualität kann ich euch hier “Damage Done”, “Eternal Glory” und “Evil never sleeps” nennen. Diese sollte man auf jeden Fall mal anchecken.
Fazit :
Stark angefangen, aber auch stark nachgelassen. So könnte man kurz und knapp das Fazit des 2. Albums “Morte” von SILVERDOLLAR zusammenfassen. Die Jungs schaffen es leider nicht das hohe Level durch die gesamte Platte durch zu halten. Dabei zeigen doch mein Anspieltipps das es die Jungs können! Schade hier wäre echt mehr drin gewesen....aber ich denke man sollte sich jetzt dadurch nicht entmutigen lassen und das Album ist ja auch kein totaler Reinfall! Qualität und gute Momente sind absolut vorhanden und sollten auch interessierte Käufer nicht abschrecken. Allerdings werden es SILVERDOLLAR mit ihrer neusten Veröffentlichung schwer haben, im traditionell gut bestückten August. Da warten doch noch einige Kracher auf uns. Abschließend kann ich “Morte” durchschnittliche 7 Punkte geben.
Trackliste:
01. CO2 02. Damage Done 03. Eternal Glory 04. Evil Good 05. Evil never sleeps 06. Hear me 07. HF 08. Morte 09. Raging Eyes 10. Riot 11. Still a Rocker 12. Three Finger Man
Julian
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