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shylock - rockbuster
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Band: Shylock
Album: Rockbuster
Spielzeit: 47:48 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/Soulfood
Homepage: www.shylockmusic.de
VÖ: 26.02.2010
Wertung: 10 von 10
SHYLOCK waren schon seit ihrer selbstproduzierten Rumpelsound-Debüt CD einer meiner Faves, wenn es um hausgemachten, erdigen Hardrock deutscher Prägung geht. Nun haben die Süddeutschen endlich wieder eine Plattenfirma gefunden, das Besetzungswechselkarussel hat sich beruhigt und mit „Rockbuster“ liegt eines der stärksten Alben des neuen Jahrzehnts vor mir. Warum? Na, weil unsere Rocksau von rechts oben auf dem Cover ist, logisch. Nein Quatsch. Hannes hat uns bei der Gestaltung unserer Homepage eben geholfen. Das war es aber auch schon mit Vetternwirtschaft. Ich hab mich wirklich ganz objektiv an die neue Scheibe rangesetzt. Hab auch ehrlich bis zum Fertigstellen der Rezension keinerlei Kontakt mit den Jubgs, um mich ja nicht beeinflussen zu lassen. Und dies hat SHYLOCK auch definitiv nicht nötig. Dazu haben sie viel zu viele oberamtliche Hammersongs im Gepäck. „Damn Good“ hat alles, was einen SHYLOCK Song bisher ausgemacht hat und hätte auch auf  der „Pyronized“ Scheibe einen guten Eindruck gemacht. Bei „Dawn“ bestimmt das härtere Riffing, ehe man in einen butterweichen Refrain einfällt. Danach ist Party pur angesagt. Aus dem Disco Hit „Rumors“ von TIMEX SOCIAL CLUB wird bei SHYLOCK ein Party-Rock Hit allererster Güte, gute Laune und volle Tanzflächen garantiert. Gut, die Ballade „Sunshine Vs. Rain“ steckt nicht wirklich voller Überraschungen, ist aber trotzdem ganz ordentlich geworden.  Und dann wird es ganz komisch. Denn wenn andere Bands nach den ersten 4 Songs oftmals ihr Pulver schon verschossen haben, starten SHYLOCK jetzt erst richtig und zünden den Turbo. „Just For You“ lässt die Jungs von BONFIRE blass vor Neid werden, geht richtig nach vorne ab. Richtig toll für die Nackenmuskulatur ist „Much“ mit einigen Parts, die richtig zum Headbangen einladen, bevor die sanfte Bridge zu einem hochmelodiösem Refrain gleitet und dann wieder zum Kopfschütteln einlädt. Während die meisten Bands bei orientalisch angehauchten Stücken das Intro sprechen lassen, bauen SHYLOCK die arabischen Parts bei „Rose Of Cairo“ erst kurz vor und nach dem Refrain ein. Wow!! Die Powerballade „Strong“ reisst mich zu Begeisterungsstürmen hin. Tja, die SCORPIONS gehen in den Ruhestand, die Nachfolger stehen schon bereit. Ehrlich. Mit entsprechendem Airplay könnten wir hier die legitimen Erben der Hannoveraner gefunden haben. Auch kommerziell gesehen, denn „Somebody Else“ würde auch bei Bayern 3 sämtliche Studiowände wackeln lassen. „The Moment“ würde auf jedem Filmsoundtrack zum herausragenden Song werden, SHYLOCK lassen tatsächlich das Hard bei Hard Rock weg und klingen besser denn je. „We Are“ ist dann ein moderner Rocksong mit einem Gänsehautrefrain. Als dann mit „Wrong Planet“ tatsächlich der letzte Song des Dutzends erklingt, denke ich wirklich, ich befinde mich auf dem falschen Planeten. Auch dieser Song ist sooo geil, dass er eigentlich die Media Control Charts spielend erstürmen müsste. So, jetzt habe ich zum ersten Mal tatsächlich zu allen Songs eines Albums was geschrieben und die Finger sind schon ganz wund vor lauter Gehämmere auf die Tasten, doch ich will euch unbedingt davon überzeugen, dieses Album ganz schnell käuflich zu erwerben. Ihr werdet es nicht bereuen. Der „Rockbuster“ ist einfach nur „Damn Good“ und „Much“ „Strong“er than „Somebody Else“ in „The Moment“ on this „Wrong Planet“ und das sind keine „Rumours“, hehe.

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Band: Shylock
Album: Devotion
Spielzeit: 56:15 Min.
Plattenfirma/Vertrieb: MusicBuyMail
Vergleichbare Bands: Jaded Heart, Bonfire, Shakra
Homepage: www.shylockmusic.de oder myspace.com/shylockmusicde
Wertung: 9,5 von 10
Wie sicher jeder von euch mittlerweile gemerkt, zählen die Würzburger SHYLOCK zu meinen absoluten Favoriten und umso erfreuter war ich, als nach den ganzen Querelen mit der ehemaligen Plattenfirma endlich das neue Album das Licht der Welt erblickt hat. Getauft wurde es auf den Namen „Devotion“ und ich möchte schon jetzt verraten, es verwöhnt den Melodic Rock Gourmet mit einem 14-gängigen 5 Sterne Menü. Glücklicherweise ist mein Appetit darauf so groß, dass ich auch nach hundertfachem Hören der Scheibe nicht satt wurde. Und dick wird man auch nicht unbedingt, hehe. Doch fangen wir von vorne an. „Eternal Life“ walzt mit wuchtigen Gitarrenläufen, einem unwiderstehlichen Groove und Ohrwurmmelodien sämtliche Glückshormone platt und lässt die Kinnlade eines jeden Rockers weit unter die Kniescheibe fallen. Göttlich!!! Matthias Schenk beweist eindrucksvoll, dass er zu den absoluten Sterneköchen unter den Rocksängern gehört. Doch wer glaubt, es bleibt eher ein Strohfeuer, sieht sich schwer getäuscht. Nach einem witzigen Intro geht es mit „Things Like That“ zwar etwas gemächlicher weiter, doch sobald die Bridge den Spannungsbogen stark erhöht und der Refrain aus den Boxen kracht, war es wieder um mich geschehen. So abwechslungsreich und saumäßig stark im Songwriting habe ich die Jungs nicht erwartet. Etwas gewöhnungsbedürftig ist dann „Music“, welches nach anfänglicher Begeisterung nach dem hundertsten Hören nicht 100% überzeugt. Macht aber gar nix, denn mit „U Feel“ folgt ein klassischer SHYLOCK-Kracher der gehobenen Sorte. Und in dem Stil geht es weiter. „The Rain“ kracht von der ersten bis zur letzten Sekunde, besonders der modern verzerrte Gesang am Anfang überrascht. Und was für ein Hammerschlagzeug!! Hier macht sich aber auch ein kleiner (wirklich klitzekleiner) Schatten bemerkbar. Da das Ganze von Shylock selber produziert wurde, ist der Drumsound nicht der allerbeste. Das soll dem Vergnügen aber keinen Abbruch tun. Songs wie „Castaway“, das fröhliche „Ocean“ oder das mit einem leicht orientalischen Touch versehene „Hunting High And Low“ veredeln das geilste Melodic Rock Album des Jahres. Oder genießt das herrliche "Fading Memory". Große Kunst. Hier heißt es ganz schnell zuschlagen. Die Konkurrenz um JADED HEART oder EVIDENCE ONE wird sich ganz schwer tun SHYLOCK Paroli zu bieten. Und weil mein Appetit noch immer nicht gesättigt ist, bestelle ich noch ein weiteres Mal das komplette Menü, und nochmal, und nochmal......

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Band: Shylock
Album: Pyronized
Spielzeit: 44:05 min
Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Music/SPV
Vergleichbare Bands: Bonfire, Shakra
Wertung: 10 von 10
Jetzt wird es endlich mal Zeit euch meine absolute Lieblings CD aller Zeiten vorzustellen. SHYLOCKs erste Platte bei MTM mit dem bezeichnenden Titel „Pyronized“. Denn ich war echt Feuer und Flamme vom ersten Ton an. „Bloodsister“ knallt nämlich von der ersten bis zur letzten Sekunde. Mit dem nachfolgenden „Lovers In Chains“ folgt der nächste Refrain, der sich in die Ohrmuschel frisst und sich für Wochen dort festsetzt. Doch der Höhepunkt kommt mit dem genialen „That Kills Me“. Dort stimmt einfach alles. Geile Melodie, cooler Groove, perfekte Atmosphäre und ein wunderbares Gitarrensolo. Auch für die weibliche Hörerschaft gibt es mit der Ballade „Another Lonely Night“ Hörfutter vom Allerfeinsten. Hard Rock Gourmets müssen hier einfach zu schlagen. Und wer die Möglichkeit hat die Jungs live zu sehen, sollte schnellstens ins Auto springen und mit Vollgas zum Gig fahren. Denn SHYLOCK gehören zu den besten Livebands, die ich je gesehen hab und die Songs krachen live so amtlich, dass sie dir das letzte Restchen Hirn wegpusten werden und die Nackenmuskeln von alleine tätig werden.
 

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Band: Shylock
Album: Shylock
Spielzeit: 41:25
Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion
Vergleichbare Bands: Bonfire, Shakra, Hotwire
Wertung: 8 von 10
Ich kann mich noch gut an den Zeitpunkt erinnern an dem mir diese Würzburger Band zum ersten Mal begegnete. Es war ein Unerhört-Sampler, der der Zeitung Rock Hard innelag. 2 Songs davon gefielen mir auf Anhieb, einer davon war "Can't Let You Go" von Shylock, den anderen hab ich mittlerweile vergessen, da ich mich damals entschied eben dieses Demo zu kaufen. Für beide hatte ich nicht genügend Kohle übrig (Monatsende - ihr wisst schon). Es war die absolut richtige Entscheidung. Denn dieses Demo haute mich vom Hocker. Guter Laune Hardrock in einer Qualität, die ich lange nicht gehört hatte. Gut, über den Sound kann man streiten, ist halt der erste Gehversuch gewesen. Aber die Songs an sich waren geil. Anspieltipps: Chained, The Same und Knocking. In der Schnittmenge von Hotwire und Bonfire angesiedelt, mit unglaublich viel Enthusiasmus eingespielt, was wirklich viel wett machte. Denn perfekt war das Demo trotz allen Lobes nicht. Mit "Pleasure & Pain" hatte sich tatsächlich ein etwas schächerer Song eingeschlichen und der Keyboardsound war ebenfalls verbesserungswürdig. Aber der Rest war einfach spitze!! Und so höre ich selbst heute noch voller Genuß Perlen wie "Dizzyland", amüsiere mich über die Texte und habe einfach eine gute Zeit. Deswegen, wer das Teil irgendwo liegen sieht - schnell zugreifen!

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