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Band: Shortino Album: Chasing My Dream Spielzeit: 46:28 min. Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/Soulfood Veröffentlichung: 26.06.2009 Homepage: www.paulshortino.com Wertung: 5,5 Wie groß war die Vorfreude auf dieses Album bei mir, wie sehr wurde ich enttäuscht. Ich fange heute also gleich mit meinem Fazit an. Paul SHORTINO gehört für mich zu einem der unterbewertesten Sängern in der Rockgeschichte. Seine Platten mit QUIET RIOT und ROUGH CUTT waren spitze und auch die SHORTINO/NORTHRUP Alben fand ich bezaubernd. Nun hat er sich von Michael Voss (CASANOVA) einige Songs auf den Leib schneidern lassen und die sind anscheinend noch vom letzten MAD MAX Album übrig geblieben, denn so richtig zünden kann fast gar nichts davon. Das getragene „Remember You“ stellt noch einen ordentlichen Einstieg dar, doch die Produktion zähle ich auch zu den eher schwachen im Hardrock Gewerbe. Kein Wunder, dass kein Schlagzeuger angegeben wurde, der Drum Computer fällt im schwachen Gesamtsound eh nicht mehr sonderlich auf. Allerdings können die Gitarren bei „To The Cross“ nicht wirklich ernst gemeint sein. Dumpf, ohne Schärfe, schade, denn ansonsten wäre „To The Cross“ tatsächlich ebenfalls ein ordentlicher Song geworden. Mit „Missing“ folgt dann schon die erste Ballade und endlich spielt Meister SHORTINO seine unglaublich emotionale Stimme voll aus. Das Songwriting kommt zwar abermals ohne Überraschungen aus, aber das wird sich in der gesamten Spielzeit leider nicht ändern. Bei „Nocturnal“ gibt es einen Hauch ALICE COOPER (Dragontown-Phase) zu hören, doch der hat seine Platten immer besser produzieren lassen. Das ist teilweise ein Soundbrei, irre. Genug gemeckert. Doch viel positives kann ich nicht mehr berichten. Denn nach „Nocturnal“ finden sich nur noch durchschnittliche Songs auf „Chasing My Dream“, die das Ruder nicht mehr herumreißen können. Vielleicht sollte Paul nächstes Mal seine Träume nicht mehr jagen, sondern sie verwirklichen. Diese Jagd wird eher im Veröffentlichungswahn untergehen. Ich bin einfach nur enttäuscht.
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