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Band: Seven Thorns Album: Return to the Past Spielzeit: 43:35 min Plattenfirma/Vertrieb: Nigthmare Records Veröffentlichung: 14.01.2011 Homepage: www.seventhorns.com Wertung: 8,5 von 10 Aus dem hohen Norden, genauer gesagt aus dem kalten Dänemark rollt eine neue Power Metal Band auf uns zu. SEVEN THORNS gründeten sich im Jahre 1998 und das mir nun vorliegende Werk „Return to the Past“ ist ihr Debütalbum. Gegründet wurde die Band von Lars Borup (Schlagzeug Ex llnath). Im Jahre 2008 stieß dann Mik Holm (Kompositionen, Back Vocals) zur Band und das Ganze nahm Gestalt und Fahrt an bzw. auf. 2005 nahm man die erste Single “Artificial Night“ auf mit der man beim Dänischen Metal Award einen guten vierten Platz erreichen konnte. Bis zum Jahre 2008 komplettierte man das Lineup mit Gabriel Tuxen (Gitarre), Christian B. Strojer (Gitarre), Nicolaj Marker (Bass), Asger W. Nielsen (Keyboard) und Erik “EZ” Blomkvist (Gesang). Mit Mikkel Henderson (Fate, Evil Masquerade) und Olaf Lenk (At Vance) konnte man sich zwei bekannte Gast Musiker angeln die das Album mit ihrem Auftritt veredeln. Als Bonbon fungierte hier mit Tommy Hansen einer der gefragtesten Männer seines Faches als Produzent. Einflüsse geben die Jungs leider keine an, man kann aber davon ausgehen das die eingeschlagene Richtung den Vergleichen mit HELLOWEEN und GAMMA RAY stand halten muss. Los geht es mit dem Opener „Liberty“. Ein RHAPSODY OF FIRE ähnliches Stück erwartet uns hier. Getragen vom dichten instrumentalen und Gesangs Teppich schraubt sich das Stück zum gut einprägsamen Chorus, der sein übriges dazu beiträgt das die Nummer schnell hängen bleibt und der Opener somit den Hörer gleich begeistern kann. Weiter geht es mit „End of the Road“ der, mit einem Keyboardintro recht hymmnenhaft eröffnet wird. Sobald der Gesang einsetzt bewegt man sich aber wieder im gleichen Fahrwasser wie beim 1. Track. Eine dichte Instrumentalisierung (das Keyboard sticht hier sehr hervor), kraftvoller, passender Gesang und wieder ein geiler Chorus. Abermals haben wir einen Track der gleich beim ersten Mal zu gefallen weiß. „Through the Mirror“ heißt die nächste Nummer die um die Gunst des Hörers buhlt. Diesmal gibt es kein Keyboardintro es wird gleich fleißig drauflos geschreddert was das Zeug hält. Auch ansonsten unterscheidet sich das Stück doch recht stark von den Vorgängern. Hier wird mehr gerockt als hymmnehaft musiziert, aber gerade das überzeugt einen wieder auf Anhieb. Man hat ja schon befürchtet dass es Hollywoodbombastmetal mäßig hier weiter geht. Das folgende „Freedom Call“ schlägt in eine ähnliche Kerbe. Ein wenig erinnert mich das Stück auch an die Alben der gleichnamigen Band rund um Chris Bay. Der Gesang ist natürlich um einiges tiefer .Ein etwas unauffälliger aber trotzdem guter Song. Daumen hoch würde ich sagen. Einen kleinen Hit kann die Truppe von SEVEN THORNS mit dem folgenden „Countdown“ verbuchen. Das liegt vor allem an der Songstruktur die einfach abwechslungsreich ist und so das Ganze absolut interessant macht. Zusätzlich besitzt die Nummer einen richtigen geilen Chorus der sofort im Gehörgang haften bleibt. Klasse Nummer! Bei „Forest Majesty“ regiert wieder ein bisschen mehr die musikalisch epische Seite der Jungs. Eröffnet durch ein atmosphärisches Keyboardintro, angesiedelt im Midtempobereich und angereichert mit einem guten Chorus bewegt sich der Song aber eher im durchschnittlichen Bereich. Den Titelsong „Return to the Past“ hat man sich für den Abschluss und aus gutem Grund aufgehoben. Er bietet alles was man als Hörer vorher schon vernommen hat und vereint alle Stärken des Albums miteinander und bietet so einen perfekten Abschluss des ersten Werkes von SEVEN THORNS.
Anspieltipps:
Wenn ihr euch für die Band interessiert solltet ihr euch unbedingt „Liberty“, „Through the Mirror“ und „Countdown“ reinziehen.
Fazit :
Die Dänen SEVEN THORNS legen hier wirklich ein gutes Debüt vor. Musikalisch stimmig und mit ausgedachten Kompositionen weiß das Werk durchaus zu überzeugen. Die Songs sind allesamt recht ordentlich, aber manche klingen sich doch noch zu ähnlich. Zwei, drei richtig starke Nummern sind auch vertreten, was in der Summe eine überzeugende Vorstellung ergibt. Logischerweise ist noch ein bisschen Luft nach oben da, aber ich denke, wenn die Jungs ihren eingeschlagenen Weg weitergehen werden sie diese Luft auf jeden Fall ausschöpfen. Das Potential ist da, macht was draus Jungs! Gut bis sehr gute 8,5 Punkte vergebe ich hier.
Trackliste:
01 Liberty 02. End of the Road 03. Through the Mirror 04. Freedom Call 05. Countdown 06. Forest Majesty 07. Spread Your Wings 08. Fires and Storms 09. Return to the Past
Julian
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