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Band: Scelerata Album: Darkness And Light Spielzeit: 47:28 min Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Music/SPV Vergleichbare Bands: Angra, Avalon, Labyrinth Wertung: 7,5 SCELERATA sind 5 junge Musiker aus Brasilien, die auf den Pfaden ihrer Landsmänner von ANGRA wandeln und melodischen Heavy Metal mit einem stärkeren progressiven Touch als ihre Vorbilder zelebrieren. Nach dem Intro legen sie erstmal mit einer Double Bass Attacke los wie die Feuerwehr und „Holy Fire“ brennt auch sämtliche Barrikaden nieder. Verdammt cool. Anschließend folgen mit „Eminence“ und „The Spell Of Time“, bei welchem übrigens ANGRA Sänger Edu Falaschi das Mikro übernahm, zwei ganz ordentliche Power Metal Songs. Auch der Rest des Albums liegt auf hohem Niveau. Sänger Carl Casagrande singt wirklich brilliant, die Gitarrensoli sind technisch stark und mit sehr hohem Tempo gespielt und die Rythmussektion lässt es ebenfalls amtlich krachen. Leider vermisse ich eins: die einprägsamen Melodien oder Refrains, die mir den Zugang erleichtern würden. Trotz dutzendfachem Hörens bleibt nix wirklich hängen. Für ANGRA Fans und Bewunderer der anderen oben genannten Bands ist dieses Debüt allerdings ein Pflichtkauf. Schnell sein lohnt sich übrigens auch, da auf der Erstauflage als Bonus das Video zu „Eminence“ enthalten ist. Das macht ehrlich Hoffnung auf mehr.
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