Schwein schwarz copy klein
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scarlet+violet

Band: Scarlet Violet
Album: Ready To Rock
Spielzeit: 23:10 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Eigenvertrieb
Vergleichbare Bands: Pretty Boy Floyd, Poison
Homepage: www.myspace.com/scarletviolet
Wertung: 7,0
Die Sleaze-Szene im sonnigen Italien ist ja nicht gerade die größte, deshalb freut es mich umso mehr, dass mit SCARLET VIOLET eine frische Combo dieser Zunft vertreten ist. Die Band wurde bereits im September 2005 gegründet und nur zwei Monate danach nahmen die Jungs um Sänger L.A. ihr erstes Demo auf. „Ready To Rock“ hat auch schon ein paar Wochen auf dem Buckel, aber das sollte kein Grund sein, sich mit den Songs zu beschäftigen. 2007 war soweit ein gutes Jahr für SCARLET VIOLET, hat man doch Anfang des Jahres bei der ersten „Perris Network Compilation“ mitmischen können. Außerdem hat die Band im Februar einen Deal bei Big Bang Music ergattert, das Debütalbum ist für Frühjahr 2008 geplant. Aber zurück zu diesem 5-Tracker: Den Anfang macht „Back On A Bend“, ein knackiger Rocker mit einem coolen Riff und einem richtig geilen Refrain. Die Uptempo-Nummer „Bad Reputation“ macht keine Gefangenen und das folgende „In Front Of You“ ist auch recht gut. Doch mit „Dirty Little Whore“ ist doch ein echter Langweiler vertreten, den man sich echt hätte sparen können. Den Abschluss macht der Titeltrack, der auch auf der Perris Compilation vertreten ist. Meines Erachtens nicht unbedingt der stärkste Song dieses Demos, aber dennoch recht ok. Und genau das ist auch der Knackpunkt des Ganzen: Teilweise sind die Songs zu mittelmäßig, um für große Furore zu sorgen, und dennoch gibt es auch einige Lichtblicke, wie z.B. bei „Back On A Bend“. Wer also nicht auf der Suche nach Innovation ist, und ein bisschen im Sleaze-Underground wühlen möchte, kann ja mal bei myspace vorbeisurfen und sich selbst eine Meinung bilden.
Stefan

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