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saxon - into the labyrinth

Band: Saxon
Album: Into The Labyrinth
Spielzeit: 50:17 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Steamhammer/SPV
Homepage: www.saxon747.com oder www.myspace.com/planetsaxon
Wertung: 8
Die NWoBHM-Urgesteine von SAXON geben sich wieder einmal die Ehre, um uns mit ihrer Musik zu erfreuen. Für mich sind diese Herren schon Adelige des Rock´n Roll bzw. Heavy Metal und auch anno 2009 zeigen sie mindestens 95% aller anderen Bands, wie ein anständiges Metalalbum zu klingen hat. Und auch auf ihrem mittlerweile 19. Studiolangeisen fahren die Briten wieder schweres Geschütz auf. Schon der erste Track „Battalions Of Steel“ walzt alles nieder, was sich in den Weg stellt - erhaben, tonnenschwer und mit einem eingängigen Refrain gesegnet ebnet der Opener den Weg zum nächsten Highlight in Form von „Live To Rock“, das schon seit Oktober als Download erhältlich ist und gleichzeitig für die Riff-King Kampagne auserkoren wurde. Weitere Infos hierzu auf http://www.youtube.com/riffking . Was mich auch total begeistert ist das dazugehörige Video, welches ganz im Stile der gängigen Konsolenspiele „Rockband“ oder „Singstar“ gehalten ist, nur mit einem Touch „Bill und Ted“ (wenn Ihr wisst, was ich meine *grins*). Des weiteren möchte ich noch „Valley Of The Kings“ oder „Demon Sweeney Todd“ hervorheben, ebenfalls Songs die es auch in Zukunft in das Liveset schaffen könnten. OK, ganz ehrlich, ein paar Füller haben sich schon eingeschlichen („Come Rock Of Ages“ oder „Voice“), dafür ist der neue Dreher unterm Strich stimmiger geworden als die letzten beiden Alben, die zwar auch nicht unbedingt schlecht waren, aber hier und da hat was gefehlt. Was mir auch auffällt ist, dass „Into The Labyrinth“ sehr breit gefächerte Stilelemente zu bieten hat, auf der einen Seite wären da die altbewährten, SAXON-typischen Trademarks wie Härte meets Melodie, andererseits gibt es wieder einmal ein paar Slidegitarren und Blueselemente, wie bei „Slow Lane Blues“ oder der „Bottleneck Version“ von „Coming Home“, das ja schon auf dem 2001er Album „Killing Ground“ vertreten war. Aufgenommen wurde in Krefeld in der Twilight Hall, dem Studio von BLIND GUARDIAN unter Aufsicht von Charlie Bauernfeind. Da kann ja eigentlich nix schiefgehen, und dementsprechend knallt der Sound von „Into The Labyrinth“ ordentlich, wie wir es eben von Biff & Co. gewohnt sind. Selten passte der Name des Labels (Steamhammer) so gut zu einer Platte wie beim aktuellen Streich der Briten. Ach ja, und ab Februar werden SAXON auch hierzulande wieder die Bretter entern und neben ihren unzähligen Klassikern auch die neuen Songs zum Besten geben. Da heißt es natürlich anwesend sein, denn SAXON zählen wohl zu den geilsten Livebands auf diesem Planeten.
Stefan

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