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Band: Saint Deamon Album: In Shadows Lost From The Brave Spielzeit: 45:42 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records Vergleichbare Bands: Hammerfall, Helloween, Freedom Call Homepage: www.saintdeamon.se oder www.myspace.com/saintdeamonband Wertung: 7,5 von 10 Der Heilige Dämon lädt uns also ein, mit ihm eine Reise über die Weltmeere zu unternehmen, da wollen wir doch nicht so sein und schippern mit. Am Anfang unserer Reise klimpert man uns ein düsteres Gitarren-Intro, bevor Shouter Jan Thore Grefstad erstmals seine Stimme erhebt und von „My Judas“ erzählt. Grefstad könnte in den tieferen Passagen durchaus als JORN LANDE´s kleiner Bruder durchgehen, was einiges über seine Sangeskünste aussagen dürfte, andererseits aber auch schon das größte Manko dieses Silberlings darstellt: SAINT DEAMON sind kein Unikum und könnten daher im allgemeinen Veröffentlichungsdschungel etwas untergehen. Was aber nicht heißen soll, dass die Songs schlecht sind, die die Jungs um Ex-DIONYSUS-Drummer Ronny Milianowicz da zu Tage fördern. Aber im Grossen und Ganzen fehlt einfach die Eigenständigkeit, klaut man doch teilweise ordentlich von HAMMERFALL. So, genug gemeckert, gibt es doch auch positives zu vermelden. Songs wie „My Heart“, wovon sich auch ein Video mit an Bord dieser Silbertorte befindet, sind wirklich erste Sahne und gehen runter wie Öl. Und auch der Gesamteindruck der Tracks ist durchaus positiv, wenn sich auch ein paar etwas schwächere eingeschlichen haben. Dennoch ist „In Shadows Lost From The Brave“ ganz ordentlich in einem Zug durchzuhören, vor allem entpuppen sich einige Songs („My Judas“, „The Burden“) erst nach öfterem Hören als echte Kracher. Jens Bogren (SYMPHONY X, HAMMERFALL, KATATONIA u.v.m.) hat SAINT DEAMON´s Erstling auch einen genretypischen, kraftvollen Sound verpasst. Antesten sollten Freunde der o.g. Kapellen diese Scheibe also unbedingt. Stefan
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