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Band: Saidian
Album: Phoenix
Spielzeit: 64:06 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Metal Heaven/Soulfood
Vergleichbare Bands: Edguy, Stratovarius
Homepage: www.saidian.info
Wertung: 7,5
Als ich Saidian´s neues Werk “Phoenix” zum ersten Mal in meinen Player schob, musste ich mich gleich noch einmal vergewissern, ob ich nicht die falsche CD eingelegt hatte, denn was mir da entgegenkam, war EDGUY pur. Natürlich haben EDGUY diese Art von Musik nicht gepachtet, aber ich denke mal, daß ich nicht der erste bin, der diesen Vergleich anbringt. Wenn man dann den EDGUY-Aspekt außen vor lässt, wird man förmlich überschüttet von tollen Arrangements, eingängigen Melodien und starken Refrains. Was mich dabei persönlich etwas stört, ist das oft permanente und schnelle Keyboard-Gefrickel, was mir nicht so gut reinläuft. Ansonsten gibt es aber jede Menge starke Songs, wie den Opener „Ride On A Phoenix“, das tolle „State Of Euphoria“ oder das epische „The Jester“. Sehr interessant finde ich auch „Crown Of Creations“, bei dem Mountain King JON OLIVA himself ein paar Guest-Vocals beisteuert. SAIDIAN wurden 2004 gegründet, haben dann auch anno 2006 schon ihren zweiten Longplayer vollbracht und zählen eindeutig zu den aufstrebenden deutschen Nachwuchsmetallern, denn der Sprung zwischen den beiden Alben ist schon beträchtlich. Nach dem Ausstieg von Schlagzeuger Stefan Dittrich konnte Ex-PRIMAL FEAR-Drummer Klaus Sperling für die Aufnahmen zu „Phoenix“ gewonnen werden. Mittlerweile ist das Gespann mit Bernd Heining hinter der Schiessbude wieder komplett. Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, dass der geneigte Melodic-Metaller bei SAIDIAN sicher nichts falsch machen kann, wenn auch die Eigenständigkeit vielleicht ein bisschen fehlt sind die Kompositionen ausgereift und die musikalische Leistung durchaus respektabel!
Stefan

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