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Band: Sade Album: Soldier Of Love Spielzeit: ?? min (nur Stream) Plattenfirma/ Vertrieb: Sony Music Homepage: www.sade.com VÖ: 08.02.2010 Wertung: 7,5 Geschlagene 10 Jahre sind vergangen, seit SADE mit ihrem „Lover's Rock“ zum letzten Mal die Boxen meiner Stereoanlage mit neuer Musik umschmeicheln durften. Um so gespannter war ich auf den Stream des neuen Werks „Soldier Of Love“. Und es hat sich tatsächlich nichts verändert. Lounge-artige Soulklänge unterlegt mit RnB-Beats und gekrönt von der unvergleichlichen Stimme SADE's selbst entströmen den Boxen, als ob „Lover's Rock“ erst gestern frisch erschienen wäre. Ich hab viel von Stillstand gelesen, wenn es um „Soldier Of Love“ geht, doch sollte eine Band nicht das machen, was sie am besten kann? Eben. „The Moon And The Sky“ ist ein gelungener Einstieg geworden, ehe mit „Soldier Of Love“ das ungewöhnlichste Stück des Albums erklingt. Hier treffen stakkatoartige Drums (militärisch angehaucht) auf sanfte Keyboardklänge, toller Groove, tolles Lied. Das sehr ruhige „Morning Bird“ ist mir dann etwas zu düster geraten und sparsame Instrumentierung kann mich auch nicht überzeugen. Irgendwie fehlt den Stücken diesmal etwas die Leichtigkeit, die die bisherigen Kompositionen auszeichnete. SADE sind etwas melancholischer geworden. Auch „Long Hard Road“ lässt mich etwas traurig und mit vielen Fragezeichen im Gesicht zurück. Handwerklich absolut perfekt, toll produziert, doch die großen Melodien fehlen einfach. Und so zieht es sich durch das gesamte Album. Jedes Stück ist an sich wirklich gut geworden, die typischen Trademarks sind wie erwähnt alle vorhanden, doch der richtig tolle Refrain, die absolut zündende Idee, fehlt mir diesmal einfach. So ist „Soldier Of Love“ leider nicht das von mir erhoffte Überwerk geworden. SADE machen anno 2010 auch wieder tolle Musik, „Bring Me Home“ und „ Soldier Of Love“ beweisen dies, ich bin aber doch ein klein wenig enttäuscht, ob der fehlenden genialen Momente, die die bisherigen Alben allesamt auszeichnete.
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