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Band: Sacred Steel
Album: Iron Blessings
Spielzeit: 48:19 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Massacre Records/Soulfood
Vergleichbare Bands: Hallows Eve, Dark Angel, Nasty Savage, Wardog
Wertung: 9 von 10
SACRED STEEL haben mit ihrem fünften Langeisen das schärfste Stahl der letzten Zeit geschmiedet. Verdammt abwechslungsreich wurden Zutaten des Black, Death, Doom und eben True Metal eingehämmert, um das Eisen so hart wie möglich zu gestalten. „At The Sabbat Of The Possessed“ vereint sich durch speedige und trashige Elemente und den düsteren Vocals, den Mörderriffs und dem brutalen Drumming zu einem alles vernichtenden Schlachtfest. Und SACRED STEEL machen endlich keine Gefangenen mehr. Von „Open Wide The Gates“, das eine wahre True Metal Hymne (welch formidables Wortspiel) darstellt bis zum abschließenden „We Die Fighting“ überzeugt „Iron Blessings“ mit rohem Heavy Metal, der in solcher Qualität wahrlich lange nicht zu hören war. Keine soften Keyboardpassagen, kein Eunuchengeseier, keine halbgaren Balladen, hier gibt es 11 Mal voll auf die Fresse. Dabei überraschen besonders die doomigen Elemente bei „The Chains Of The Nazarene“ positiv, die einem in jeglicher Hinsicht heftigem Album die stählerne Krone aufsetzen. Dazu kommt eine Produktion, die Eier hat, Metal Eier!! Hail to SACRED STEEL!!

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Band: Sacred Steel
Album: Hammer Of Destruction
Spielzeit: 48:15 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Massacre Records/Soulfood
Vergleichbare Bands: Omen, Jag Panzer
Wertung: 7 von 10
Bei SACRED STEEL hat sich das Personalkarusell vor diesem Album mächtig gedreht. Beide Ur-Gitarristen gingen von Bord und mit neuen Leuten wurde das vorliegende Stück Stahl geschmiedet. Im Gegensatz zum formidablen Vorgänger „Iron Blessings“ lag der Augenmerk diesmal mehr auf „Back To The Roots“. Die 11 von Harris Johns genial produzierten Stücke klingen einfach nur nach frühe 80er Jahre, nach Bands wie OMEN oder JAG PANZER. Leider sind manche der fast ein Dutzend Schwerter nicht ganz so scharf geschliffen. Besonders mit „Generally Hostile“ kenne ich keine Gnade Wie heißt es im Refrain so schön? „No Mercy For The Weak“ und so habe ich mit dem meiner Meinung nach schlechtesten SACRED STEEL Song, den ich kenne, auch kein Erbarmen. Das Original von JAG PANZER ist einfach eine Klasse besser. Dazu kommt diesmal, dass dem abschließenden Trio „Plague Of Terror“, „Sword And Axes“ und „The Torch Of Sin“ sehr schnell die Puste ausgeht. Das können die Stahljünger besser, wie sie mit dem hammerharten Opener „Hammer Of Destruction“ eindrucksvoll beweisen. Auch „Impaled By Metal“ mit dem genialsten Intro der Metalgeschichte zeigt wo der Hammer hängt. Einfach nur geil. Mein absoluter Favorit ist aber das etwas an OMEN erinnernde „Black Church“. Hier stimmt vom ersten messerscharfen Riff bis zum sirenenartigen Refrain einfach alles. Da zucken die Nackenmuskeln ohne Unterlass. Alles in allem also noch immer ein starkes Album, das aber die Klasse des Vorgängers einfach nicht erreicht.

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