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Band: Ruined Soul Album: My Dying Day Spielzeit: 38:34 min. Vertrieb/ Label: Suicide Records Homepage: www.myspace.com/ruinedsoulswe Wertung: 8,5 von 10 Hinter dem Soloprojekt Ruined Soul verbirgt sich Disdain-Mitglied Johnny Johansson. My Dying Day stellt das Debut-Album des Schweden dar. Einen Großteil der Instrumente hat er selbst eingespielt wie zum Beispiel Bass und Gitarre, während Arise-Sänger Patrik Johansson den Gesangspart übernommen hat. Weitere Gastmusiker sind unter anderem Jonas Kjellgren von Scar Symmetry, Matias Kupiainen von Stratovarius oder Olof Mörck von Nightrage. Johnny Johansson allein ist aber für Text und Musik verantwortlich und was er hier abliefert, kann man sich schon anhören. Musikalisch bewegt er sich hier zwischen Metalcore und Melodic-Death-Metal. Der Opener und zugleich Titelsong namens My Dying Day hat Ohrwurm-Charakter: donnerndes Schlagzeug, aggressive Shouts wechseln sich ab mit Gitarrenriffs, die wundervoll ins Ohr gehen. Insgesamt sind die 10 Tracks gesprägt vom straight gespielten Schlagzeugsound, rohen Gegrowle und präzisen Gitarrenriffs. Und das Erstaunliche daran ist, es wird nie langweilig, obwohl die Songs alle recht flott daherkommen und man eher wenig Abwechslung hat. Johansson baut aber immer wieder kleine Veränderungen ein, sei es in der rhythmischen Betonung – wie etwa bei Tears of Guilt, bei dem der Rhythmus zum Off-Beat übergeht – oder dadurch, dass er die Soli ein wenig verlängert oder verkürzt. Bei Destruction, dem dritten Track, geht’s in Richtung Powermetal, zumindest sind hier Gastsänger vertreten, die sie so ganz und gar nicht growlen, sondern in den höchsten Tönen brillieren. Bei Rewind gibt’s dann wieder böses Geshoute vom Feinsten, einen längeren Solo-Gitarrenpart und sogar ein kurzes Akustikgitarren-Break. Der Schluß- Track Alone, der sogenannte Rausschmeißer, hämmert dann noch mal so richtig los. Alles in allem eine Scheibe, die man mit guten Gewissen weiterempfehlen kann. Daumen hoch! Franzsika
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