Schwein schwarz copy klein
Rockingboy Banner
Schwein schwarz copy klein
robin trower - the playful heart

Band: Robin Trower
Album: The Playful Heart
Spielzeit: ca. 57:23 min.
Plattenfirma/ Vertrieb: Repertoire Records
Homepage: www.trowerpower.com
VÖ: 18.02.2011
Wertung: 8 von 10
Vor 44 Jahren trat er das erste mal auf einer Langspielplatte in Erscheinung. Er feierte im März diesen Jahres seinen 66 Geburtstag. Er hat bisher 42 Alben (Studio- und Livealben), entweder in einer Bandbesetzung, als engagierter Musiker oder als Solist aufgenommen. BRAIN FERRY, JACK BRUCE und PROCUL HARUM konnten von seinem Gitarrenspiel profitieren … MÖÖÖÖÖÖÖÖPPPPPPPPPP!!! Ich möchte lösen! Wer ist ROBIN TROWER? Ganz im Jeopardy Stil (eine richtig coole Ratequiz-Sendung, bei der man die Fragen als Antwort geben musste) könnte man unter der Rubrik Musikhistorie so eine Frage tatsächlich vorfinden.

ROBIN TROWER beehrt uns mal wieder mit einem neuen Studioalbum und hinterlässt bei Kritiker und Fans offene Münder.

Unterstützt wird er auf dem aktuellen Album von:
den Bassisten Glenn Letsch und L. Brown
Schlagzeuger Pete Thompson
Sänger Davey Pattison (GAMMA) – singt auf Track 1,3,5,7,10

Was besonders auffällt ist, dass TROWER verdammt lässig und cool ans Geschehen geht. Er muss niemanden mehr beweisen, wie gut er Gitarre spielt. Er schüttelt mal eben so ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Album aus dem Ärmel, welches mal seine bluesige und dann wieder seine rockige Seite zum Vorschein bringt. Angst vor dem Jazz hat er auch nicht, sondern entlockt seinem Instrument herrlich coole und erfrischende Klänge („Camille“). Er hat nie einen Hehl aus seiner Vorliebe für den Herren JIMI HENDRIX gemacht und lebt diese auf „The Playful Heart“ auch aus ("And We Shall Call It Love").
Was sehr schön rüber kommt ist der stimmliche Kontrast zwischen PATTISON und TREWOR. Man merkt Letztgenannten seine Jahre auch langsam an und so verwundert es kaum, dass PATTISON mit seiner Leistung besser abschneidet als der Gitarrist. Dies fällt aber nicht weiter ins Gewicht, da auch TROWER sich beachtlich aus der Affäre zieht.

Ich werde den Teufel tun und hier Track für Track vorstellen und jedes mal seine begnadete Gitarrenarbeit hochpreisen! Erstens wäre das viel zu ermüdend und  zweitens viel zu langweilig für die Leser. Der Mann ist eh über jeden Zweifel erhaben und mit seinen Jahrzehnten an Erfahrung versteht er es phantastische Songs zu schreiben, die auch noch darüber hinaus mit hervorragenden Lyrics ausgestattet sind.

Trackliste:

The Playful Heart
Don't Look Back
The Turning
Dressed In Gold
Find Me
Songs For Those Who Fell
Maybe I Can Be A Friend
Prince Of Shattered Dreams
Camille
Not Inside – Outside
And We Shall Call It Love

Kurz und Knapp: Wer auf anspruchsvollen Rock steht, der mit viel Emotion, tollen Harmonien, einer tollen Bandleistung und einem sensationellen Gitarristen vorgetragen wird, muss hier zugreifen.

Das Album ist einfach wunderschön.
8 Punkte für ein ausgereiftes Werk eines in Würde und Ehre gereiften Spitzenmusikers.
Götz

Robin Trower - Living Out Of Office
00neon-0060

Band: Robin Trower
Album: Living Out Of Time
Spielzeit: 50:59 min.
Plattenfirma/ Vertrieb: Manhatonrecords/?
Vergleichbare Bands: Jeff Healey Band
Wertung: 9,5 von 10
ROBIN TROWER kennen viele von euch bestimmt aus seinen glorreichen 70ern, als er nach dem Ausstieg bei PROCUL HARUM mit „Bridge Of Sighs“ einen Millionenseller fabrizierte und in den großen Arenen der Welt spielte. In den letzten Jahren wurde es stiller um den „weißen JIMI HENDRIX“ und umso erfreuter war ich, als ich dessen neue Langrille „Livin’ Out Of Time“ unerwartet in Händen hielt. Was ROBIN nun mit seiner Stratocaster zelebriert ist Blues Rock der allerfeinsten Art. Mir kommen immer wieder Erinnerungen an JEFF HEALEYS Meisterwerk „Get Me Some“ , denn ähnlich wie JEFF verstrickt sich auch ROBIN nicht in minutenlangen Soli sondern ordnet sein gefühlvolles Gitarrenspiel dem jeweiligen Song unter. ROBIN verzichtet allerdings auf modernere Einflüsse und bleibt dem klassischen 70er Jahre Stil treu. Daher kommt nie Langeweile auf, denn auch nach dem x-ten Durchlauf kann man noch feine Nuancen entdecken. Songs wie „Step Into The Sun“, wunderbar vom neuen Sänger Davey Pattison in Szene gesetzt, oder die absolut geniale Gänsehautballade „One Less Victory“ zählen zum Besten, was im letzten Jahrzehnt in diesem Sektor veröffentlich wurde.

Free Counter

 

Site Search Site Search

 

 

Follow RockingboyMag on Twitter

 

Schwarz gif