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Band: RIBSPREADER Album: Opus Ribcage Spielzeit: 33:44 min./11 Songs Plattenfirma/Vertrieb: Vic Records, Plastic Head Music Ditribution Ltd Homepage: www.myspace.com/serenityinobscenity WERTUNG: 6,5 Die Schweden sind ja bekannt dafür die etwas härtere Gangart anzuschlagen, wenn es um Musik geht, von ABBA einmal abgesehen. Rogga Johansson (Vocals, Guitars & Bass ), Andreas Carlsson (Guitars & Bass ) und Ronnie Björnström (Drums ) die Mitglieder von RIBSPREADER gehen ebenfalls den Weg der sogenannten „härteren Musik“. Das neue Album trägt den vielversprechenden Namen “Opus Ribcage” und bietet 11 abwechslungsreiche Songs, die zwar die Technikfreaks unter den Metallern wahrscheinlich nicht von den Socken hauen wird, aber sicher den ein oder anderen Metalfan zum Moshen bringt. Das Intro - eine kurze akkustische Gitarrenphrase – stimmt beruhigend ein. Dafür geht’s im 2. Song dann richtig los: kurzes chaotisches Gitarrengeknurre, gefolgt von straight gespielten Drums; die ersten zehn Songs sind durchgehend von einfachen, aber eingängigen Riffs gekennzeichnet. Die Drums verarbeiten des Öfteren Off-Beat Rhythmen. Schon beim ersten Hören fällt auf, wie abwechslungsreich der Gesang ist: von Shouten über Grunzen bis hin zu Kreischen ist alles enthalten. Auch thematisch bleiben RIBSPREADER dem Todesmetall treu, was sich allein schon an den Songtiteln zeigt. Hier eine kleine Auswahl an morbiden Themen, die musikalisch in diesem Album verarbeitet wurden: “Corpse Dumpster”, “Death and Beyond” oder “The Skeletal Empire”. Die schnellen und langsamen Passagen halten sich in den meisten Songs die Waage. Leider hat man nach ein paar Minuten das Gefühl, den Song schon einmal gehört zu haben, was dadurch zu erklären ist, dass sich die jeweiligen Riffs sehr ähneln. Insgesamt gesehen ist “Opus Ribcage” aber eine nette Scheibe, die zum Abschluss noch mit einem RAMONES-Cover – ganz im Stil von SIX FEET UNDER – glänzen kann.
Franziska
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