Schwein schwarz copy klein
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revolution renaissance - same

Band: Revolution Renaissance
Album: New Era
Spielzeit: 47:37 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Homepage: www.timotolkki.com oder www.myspace.com/revolutionrenaissance
Wertung: 8
Betreffender hätte Ex-STRATOVARIUS Chefdenker Timo Tolkki die erste Platte seines neuen Baby´s kaum betiteln können. Denn nach dem wahrscheinlich endgültigen Schlussstrich beginnt für ihn eine neue Ära, wenn auch die Songs ursprünglich für seine Stammformation gedacht gewesen wären. Für REVOLUTION RENAISSANCE hat sich der Meister gleich drei Gastsänger ins Boot geholt, und die sorgen für gehörig Abwechslung. Den Grossteil kann Michael Kiske (Ex-HELLOWEEN) für sich verbuchen, er springt ein weiteres Mal über seinen Schatten und verleiht fünf Titeln seinen Esprit. Pasi Rantanen (THUNDERSTONE) ist für drei Songs zuständig und für die restlichen zwei hat Tausendsassa Tobias Sammet (EDGUY, AVANTASIA) ausgeholfen. Dass das ganze dadurch natürlich einen gewissen Projekt-Charakter hat, kann niemand abstreiten, aber mit Ex-TAKARA, Ex-ADAGIO-Shouter Gus Monsanto kann bereits ein neuer und fester Mann am Mikro präsentiert werden. Dieser wird auch das neue Album einsingen, welches noch diesen Sommer in Angriff genommen werden soll. Aber vorerst wollen wir uns mit dem Debüt beschäftigen: Mit dem Eingangs-Trio „Heroes“ (Sammet), „I Did It My Way“ (Kiske) und „We Are Magic“ (Rantanen) präsentiert Timo Tolkki ein munteres Triple, das an die besten STRATOVARIUS-Zeiten ohne Mühen anknüpfen kann. Danach wird’s mit „Angel“ (Kiske) etwas ruhiger, auch „Eden Is Burning“ (Rantanen) ist etwas balladesker ausgefallen. Sammet´s zweiter Beitrag „Glorious And Divine“ knallt dann wieder richtig rein und hat fast was von den alten HELLOWEEN, diese Nummer wäre auch für Kiske´s Organ gut geeignet gewesen. „Born Upon The Cross“ mit Rantanen am Mikro ist dann aber nicht das gelbe vom Ei, und somit hat sich doch noch ein ziemlich schwacher Song reingemogelt, naja. Die Tracks acht bis zehn gehen dann abermals auf das Konto von Michael Kiske, der die Ballade „Keep The Flame Alive“ voller Emotionen packt, sich dann aber bei „Lost Night On Earth“ und der abschließenden Bandhymne „Revolution Renaissance“ von seiner rockigsten Seite zeigt, geil. Der Sound wurde vom Bandboss höchstselbst veredelt und lässt keine Wünsche offen – so sollte ein modernes Metalalbum klingen. Das macht dann unterm Strich ein richtig starkes, abwechslungsreiches Scheibchen, das man sich ohne Bedenken ins heimische Regal hieven kann.
Stefan
 

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