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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

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Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Raven Henley - Richtung Schicksal

Band: Raven Henley
Album: Richtung Schicksal
Veröffentlichung: 22. Oktober 2010
Label/ Vertrieb: Rookies & Kings/ Soulfood
Homepage: www.raven-henley.de
Wertung: 3 von 10
Er lässt dich kotzen, er lässt dich pausieren,
und bei so manchem Gegnerm kapitulieren,
hör ihm nicht zu, beachte ihn nicht,
dreh dich nicht weg, sieh ihm ins Gesicht.
So lautet eine Textpassage von Raven Henley's neuem Album Richtung Schicksal. Das Lied mit dem Titel Schweinehund spricht mir aus der Seele. Ich habe auch meinen Schweinehund in mir besiegen müssen, um diese Kritik zu schreiben und mir das Album komplett anzuhören. Aber ich habs geschafft! Raven Henley ist ein Projekt von Patrick Henselin aus Husum. Auf seiner Homepage erfährt man, dass er bereits im Kindesalter das Gitarrespiel erlernte. Aber leider erhält man auf dem Album nicht den Eindruck, dass das wirklich so ist. Musikalisch lässt er sich in verschiedene Genres einteilen: mal sind die Songs punkig, mal rockig, manchmal hört man Einflüsse der Neuen Deutschen Härte und sogar eine Songwriter-Ballade ist dabei. Doch die Texte sind halt sehr Standard: nie und nimmer wird sich hier etwas ändern, wir müssen weiter Richtung Zukunft sehen oder Ja, es geht immer mal bergab, doch auch meistens wieder rauf...die Texte sagen eigentlich nichts aus: Kopf hoch, es geht schon irgendwie weiter! Na toll! Erinnert irgendwie an Unheilig: Geboren um zu leben. Ja, wozu denn sonst?! Raven Henley möchte an manchen Stellen – etwa bei Du brauchst keinen Namen – so klingen wie Bela B., aber da fehlt es noch an allen Ecken und Enden. Die Songs sind einfach zu simpel: die Musik immer sehr geradtaktig, einfache Akkorde, nicht gerade anspruchsvoll; die Texte, wie gesagt, nach dem Schema Reim dich, oder ich fress dich. Thematisch geht es in Richtung Sozialkritik: jeder Mensch hat eine eigene Persönlichkeit, braucht seine Freiheit und lässt sich in kein Muster einordnen. Jajaja..hat man ja alles schon gehört. Auch die Ballade ist eher langweilig – natürlich mit Akustikgitarre und Klavierbegleitung – soll zwar schmachtend und traurig klingen, doch man möchte schon bei den ersten Tönen weiterschalten. Kurz gesagt: es ist einfach peinlich, wie sich der Sänger  bemüht, Campino zu imitieren. Und es manchmal sogar schafft. Man fragt sich nur, ob man sich eine hundertste Toten-Hosen Coverband geben muss..

Franziska

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