|
Band: Randy Piper´s Animal Album: Virus Spielzeit: 38:33 min. Plattenfirma/Vertrieb: Locomotive Records Homepage: www.animalcave.net oder www.myspace.com/randypipersanimal Wertung: 8 Nachdem schon das Vorgänger “New Violent Breed” zwar die Marschrichtung für die Zukunft vorgegeben hat, hätte ich trotzdem kein dermaßen starkes Album von Mr. Piper erwartet. Viele Dinge, die mich auf Album Nummer zwei (die erste Scheibe „900 lb Steam“ lassen wir einfach mal weg) noch gestört hatten, sind verschwunden. Die Songstrukturen sind klarer und eingängiger, die Stücke erschließen sich dem Hörer ziemlich schnell und bleiben fest im Langzeitgedächtnis. Klar sind die Vergleiche mit W.A.S.P. nicht von der Hand zu weisen, immerhin war Randy Piper Gründungsmitglied und Gitarrist der Legende aus Los Angeles, wenn auch nur bis 1986. Sänger Rich Lewis erinnert in manchen Tonlagen auch sehr an Blackie Lawless, aber das stört nicht weiter. „Virus“ startet gleich mit einer wütenden Nummer, „Cardiac Arrest“ zeichnet sich durch Härte und gleichzeitig durch seinen eingängigen Refrain aus, „Don´t Wanna Die“ ist die wohl melodischste Nummer, die auf einem Randy Piper Alben Platz fand, ein eindeutiger W.A.S.P.-Song. „Crying Eagle“ haut in dieselbe Kerbe wie der Opener. Weitere Highlights wären noch „Can´t Stop“ und „Unnatural High“ sowie der Schlusspunkt der Platte in Form von „L.U.S.T.“, hier zieht die Band um den Namensgeber noch einmal alle Register ihres Könnens. Was auch einen großen Pluspunkt darstellt ist, dass der Song „Zombie“, im Original von den CRANBERRIES, jetzt in einer hörbaren Version existiert. Zu sehr hat mich das Gejaule in der Vergangenheit genervt, jetzt haben die Jungs eine großartige Metalversion aufs Parkett gezaubert. Gitarrist und Produzent Chris Laney (u.a. auch ZAN CLAN) hat „Virus“ einen coolen Sound gezaubert, der Fans von W.A.S.P. ebenso ansprechen wird wie Verehrer von z.B. ANGEL DUST in ihrer zweiten Phase. Diese Platte gehört definitiv auf den nächsten Einkaufszettel. Stefan
|