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Band: RAMOS/HUGO Album: The Dream Spielzeit: 53:53 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Homepage: Wertung: 6 Wenn sich Melodikszeneheros wie Hugo und Josh Ramos für ein gemeinsames Projekt treffen läuft natürlich einen AORler wie mir bereits im Vorfeld einer Veröffentlichung das Wasser im Mund zusammen. Hugo sang unter anderen das fantastische VALENTINE Debüt ein (siehe Classix), während Gitarrist Josh Ramos (momentan bei HARDLINE an der Klampfe) mit THE STORM und TWO FIRES für einige unsterbliche Klassiker mitverantwortlich ist. Diese Tatsachen lassen natürlich meine Erwartungen in atemberaubende Höhen schnellen. Doch leider muss ich meine überschwängliche Euphorie bereits nach den ersten 4 Songs gewaltig auf den Boden der Tatsachen zurückschrauben. Die Lieder sind zwar beileibe nicht schlecht, plätschern jedoch so dahin und lassen den Hörer nicht wirklich vor Begeisterung durch die eigenen vier Wände tanzen. Irgendwie will der Funke absolut nicht überspringen. Und was mir wieder mal ganz gewaltig stinkt ist die flache, wässrige und total lasche Produktion eines gewissen Fabrizio Grossi. Der Mann schafft es immer wieder einigermaßen gute Songs zur Mittelmäßigkeit „herunterzuproduzieren“!!! Da kann auch der Mix des guten Dennis Ward nicht mehr viel retten. Dieses Manko zieht sich durch das gesamte Album und vermiest mir das Hörvergnügen gewaltig. So werden an und für sich gelungene Melodikrocker wie „Bring Back This Love“ oder „I Dont Want To Say Goodbye“ leider den Weg in meinen CD-Player nie wieder finden. Außerdem spürt man förmlich den Projektcharakter des Albums. Alles klingt aus der Ferne zusammengeschustert und es entsteht keine rechte Einheit. Fans von JOURNEY, TWO FIRES oder THE STORM können jedoch ein Ohr riskieren und sich eine eigene Meinung bilden, denn in diese Kerbe schlägt die Platte. Aber an die gerade im AOR/Melodikrock erschienenen Highlights der letzten Zeit kann RAMOS/HUGO leider nicht anstinken. J.K.
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