Schwein schwarz copy klein
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Wertung: 9,5 von 10

Bereits 2x stürmten unsere deutschen Vorzeigemetaller von PRIMAL FEAR unsere ehemalige Hall Of Fame und auch der aktuelle Streich aus dem Schwabenlande versetzt mich wieder in Ekstase. "Unbreakable" nennt sich der 2012er Output und stellt tatsächlich eine kleine Änderung zum letzten Studioalbum "16.6 (Before The Devil Knows You're Dead)" dar, denn PRIMAL FEAR bewegen sich wieder mehr in Richtung der beiden ersten Alben - Back To The Roots sozusagen. Experimente sind out, dafür ist wirklich traditioneller Metal angesagt, der sich genau in der Schnittmenge aus JUDAS PRIEST uind SINNER wohlfühlt. Und im Gegensatz zu den letzten Alben hört man gerade im Gitarrenbereich wieder viel von SINNER raus, da hat der gute Mat also seine Finger wieder stärker im Spiel gehabt und nicht nur den Bass gestreichelt, haha. Eins darf ich ebenfalls vorweg nehmen: Die 12 Stücke sind allesamt von absolut hoher Qualität. Nach dem Intro haut uns "Strike" erstmal fette Gitarrenwände um die Ohren, ehe der bollernde Bass einsetzt und Ralf Scheepers mit seiner geilen Röhre Gänsehaut entstehen lässt und die Nackenmuskeln sofort im Takt mitzucken. Hier ist Headbangen angesagt, ohne Wenn und Aber. Fast im gleichen Takt geht es mit "Give Em Hell" weiter, die beiden ersten Stücke ähneln sich schon ein wenig. Doch dann folgt mit "Bad Guys Wear Black" der erste ultimative Nackenschlag - eine Hymne wie sie MANOWAR seit Jahren nicht mehr auf die Reihe kriegen - Bang Your Head Until You Reach The End, Bang Your Head And Don't Look Back - so muss geiler Metal klingen, basta. Und das hohe Niveau wird weiter gehalten, denn das flotte "And There Was Silence" dürfte der beste SINNER Song seit längerem sein, nein Quatsch, er hätte durchaus auch auf einem SINNER Album sein können, so typisch sind die Gitarrenläufe und Melodien. Doch diese Version hat einfach Power ohne Ende, was das geniale speedige Gitarrensolo eindrucksvoll untermauert. "Metal Nation" wildert anschließend im Midtempo und dürfte tatsächlich der erste "nur" gute Song auf dem Album sein. Allerdings geht der Refrain definitiv als fieser Ohrwurm durch. Dass sie es aber auch gefühlvoll können, beweist die Halbballade "Where Angels Die", bei der mir besonders die tolle Gesangsleistung von Mr. Scheepers positiv auffällt. Wird der gute denn im Alter immer besser? Ähnlich wie ein verdammt guter Rotwein anscheinend. "Marching Again" dürfet allen GAMMA RAY Jüngern wie flüssiges Gold die Kehle hinunter rinnen, geil, doch was dann bei "Born Again" folgt ist die wahrscheinlich geilste Powerballade der letzten 10 Jahre, ohne Scheiß. Mist, ich hatte wirklich fast 5 Minuten durchgehend Gänsehaut, dazu ein Text, der tatsächlich etwas tiefgründiger und trauriger ist, als alles, was ich von PRIMAL FEAR je gehört habe. Die beiden letzten Stücke "Blaze Of GLory" und "Conviction" können dagegen leider nicht mehr bestehen und sind abermals nur gute Stücke, was meinem Urteil aber keinen Abbruch tut. "Unbreakable" zählt zu den stärksten PRIMAL FEAR Momenten und gehört in absolut jeden halbwegs vernünftigen Metal Haushalt. Das Metaljahr 2012 fängt schon mal saugeil an, so kann es weiter gehen.  

Markus  

Wertung: 9 von 10

Die deutsche Power Metal Band PRIMAL FEAR noch vorzustellen ist glaube ich absolute unnötig! Wer diese Band nicht kennt hat eindeutig was verpasst. Die Mannen um die beiden Frontmänner, Hüne und Stimmwunder Ralf Scheepers und Bassist Mat Sinner, erfreuen uns Hörer schon seit mittlerweile 13 Jahren mit absolut hochklassigen Power Metal Alben.
Nachdem man vor drei Jahren zu dem eigentlich AOR und Hard/Melodic Rock Label Frontiers Records gewechselt ist und man die beiden letzten genialen Alben „New Religion“ und „16.6“ unters Volk brachte, wurde es nun mal wirklich Zeit für das erste!! Livealbum von PRIMAL FEAR. Dieses wurde auf der USA Tour des deutsch/schwedischen/kanadischen Fünfers Ende Mai, Anfang Juni aufgenommen. Gleichzeitig zum Livealbum wird es auch eine Live DVD von der gleichen Tour mit dem Titel „16.6 - All Over The World“ geben. Ein Wort noch zur Primal Fear Tour Besetzung. Für den etatmäßigen Gitarristen Magnus Karlsson, der aufgrund der Geburt seiner Zwillinge passen musste, wurde mit Alex Beyrodt (SILENT FORCE, VOODOO CIRCLE) absoluter adäquater Ersatz für die Tour verpflichtet.
Wer mehr über die Tour, die aktuelle und zukünftigen Geschehnisse in der Band wissen möchte, dem lege ich das Interview, was ich mit Mat Sinner geführt habe, ans Herz. Dieses findet ihr in Kürze in unserem Interview Bereich.
So genug der ganzen Vorworte. Wenden wir uns nun endlich mal dem musikalischen zu. Denn dieses ist wirklich von allerfeinsten.
Mit dem vom letzten Studioalbum „ 16.6“ bekannten Intro geht es los. Zum Vorfreude und Stimmung unter der Konzertbesuchern erzeugen genau das Richtige.
 Mit „Under the Radar“ geht es dann gleich in die Vollen. Der Track ging schon auf „16.6“ richtig ab und live zündet der Track sofort. Das Publikum ist sofort da und feiert den Song ab. Eine gute Entscheidung die Show hiermit zu eröffnen.
Weiter geht es mit dem Klassiker „Battalions of Hate“ vom Debütalbum „Primal Fear“. Vom Songstrickmuster her merkt man natürlich das das Teil schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Der Menge ist es egal, es wird fleißig weiter gefeiert. Ralf singt hier stellenweise eine glatte Tonlage tiefer als sonst.
Mit „Killbound“ geht es Midtempomäßig und stampfend mit einem aktuellen Song weiter. Im Anschluss wird gleich ein weiterer Klassiker „Nuclear Fire“ vom gleichnamigen Album  auf die hungrige Meute losgelassen. Beides wird dankbar aufgenommen. Der Mob scheint richtig gut aufgelegt zu sein. Gut für die Band, die sich davon ansteckt und im weiteren Verlauf eine grandiose Leistung auf die Bretter zaubert.
Nun folgt mein persönlicher Lieblingssong nämlich der quasi Titelsong „Six Times Dead“ vom letzten Album. Wer hier die Füße stillhalten kann der ist kein Metaller und dem ist eh nicht mehr zu helfen. Ich kann mir fast bildlich die tobende Menge vorstellen!
Das waren mal so die ersten 6 Songs. Ich werde jetzt euch aber nicht mit allen weitern nerven, tut denke ich mal auch nicht Not, Fans dürften eh alle ein Begriff sein.
Zwei Highlights möchte ich aber noch erwähnen. Das grandiose „Fighting the Darkness“ kommt logischerweise teilweise vom Band. Ist aber auch kein Wunder man kann ja kein halbes Orchester durch die Gegend schleppen. Trotzdem ist das Teil live eine absolute Granate. Was natürlich 1. an der Stimmung des Songs und 2. an dem absolut überirdischen Gesang von Muskelpaket Ralf liegt. Ich bekomm jedes Mal wieder eine Gänsehaut bei dem Song.
Die absolute Livebombe erwartet uns aber an 12. Stelle. Mit „Metal is Forever“ haben PRIMAL FEAR wirklich einen Livesong für die Ewigkeit geschrieben. Endlich packt Ralf auch die richtig hohen Screams aus. Den Sänger der das Ende der Ansage so genial und Urschreimäßig hinbekommt wie Ralf, den soll mir mal einer zeigen. Wahnsinn was der Mann aus seinen Stimmbänder rausholt!
Anspieltipps:
Wie Anspieltipps wollt ihr? Tja Leute sorry aber das Album ist von hinten nach vorne geil! Hits an Hits.
Fazit :
PRIMAL FEAR haben ihre Fans wirklich lange warten lassen auf ihr erstes Live Album. Aber das Warten hat sich echt gelohnt. Die Band zeigt sich richtig schön spielfreudig und gut aufgelegt. Man hört dem Album auch an das es ein Livealbum ist, hier ist nix beschönigt. Man hört den tobenden Mob, auch wenn er nicht dauerhaft präsent sein kann, kein Wunder bei der Lautstärke der Band. Fronthüne Ralf weiß mit dem Publikum umzugehen und auch Mat lässt es sich nicht nehmen ein, zwei Worte an das Publikum zu richten.
Natürlich wurde hier ein Hauptaugenmerk auf die letzten Veröffentlichungen „16.6“ gelegt. Hiervon sind ganze 5 Songs enthalten. Aber hey bei so einem saustarken Album sei das vergeben.
Ein wirklich sau gutes Live Album, mit einem recht guten Querschnitt durch ihren gesamten Backkatalog, bieten uns die Jungs hier. Fans der Band sei dringend geraten sich dieses Livemachwerk zuzulegen.
Beide Daumen nach oben Jungs!

Julian

Wertung: 10 von 10

Ihr wollt eine objektive Kritik zum neuen PRIMAL FEAR Album? Dann seid ihr hier doch ein wenig falsch. Denn 16.6 hat mich völlig aus den Latschen gehauen. Gut, „Riding The Eagle“ ist ein typischer PRIMAL FEAR Song, der sämtliche Trademarks der bisherigen Alben beinhaltet. Doch dann kommt „Six Times Dead (16.6)“ und ich bin hoffnungslos verloren. Was für ein Hammersong! Auch „Under The Radar“ lässt die Nackenmuskeln unentwegt tanzen.  Und schon naht die erste Überraschung. „5.0 / Torn“ läuft glatt weit über sieben Minuten und hat keine einzige schwache Sekunde zu vermelden. Das nenne ich gelungenes Songwriting. Auch Ralf Scheepers liefert eine Gesangsleistung ab, die ihresgleichen sucht. Emotional, hoch, tief, es gibt nix, was Ralf nicht in Perfektion beherrscht. Oder zieht euch „Killbound“ rein, das ist ein Midtempo Groover, wie er besser nicht sein kann. So gut waren PRIEST noch nie. Ohne Rücksicht, keine Gefangene. Auch das epische „No Smoke Without A Fire“ hinterlässt eine Spur der Verwüstung in den Gehörgängen, wo kommen nur all die absolut geilen Melodien her? Ihr wollt Uptempo? Dann müsst ihr euch „The Exorcist“ anhören. Das ist PRIEST in Reinkultur, nur viel besser. Klickt einfach mal hier und hört euch Episode 12 rein. Dort präsentieren wir diesen Überhammer.  Mit „Hands Of Time“ lässt die nächste Überraschung nicht lange auf sich warten, PRIMAL FEAR bieten euch eine gefühlvolle Ballade, deren Kitschfaktor zwar etwas höher als normal ist, die jedoch bald zu einem Ohrwurm mutiert. Mat Sinner, Ralf Scheepers, Magnus Karlsson, Henny Wolter und Randy Black haben das Metal Album des Jahres 2009 eingespielt, ohne Wenn und Aber. Und wer es tatsächlich schafft, das Niveau über eine Spielzeit von 63 Minuten so hoch zu halten, hat auch nur die Höchstnote verdient. Bang your fucking heeaad!
Markus

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Primal Fear - Unbreakable

Info

Band: Primal Fear
Album: Unbreakable
Spielzeit: 53:39 min.
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 20.01.2012
Homepage: www.primalfear.de

Tracklist

1. Unbreakable (Part 1)
2. Strike
3. Give Em Hell
4. Bad Guys Wear Black
5. And There Was Silence
6. Metal Nation
7. Where Angels Die
8. Unbreakable (Part 2)
9. Marching Angain
10. Born Again
11. Blaze Of Glory
12. Conviction

primal fear - live

Info

Band: PRIMAL FEAR
Album: Live in the USA
Spielzeit: 70:03 min
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 04.06.2010
Homepage: www.primalfear.de

Tracklist

01. Before The Devil Knows You re (Intro)
02. Under The Radar
03. Battalions Of Hate
04. Killbound
05. Nuclear Fire
06. Six Times Dead (16.6)
07. Angel In Black
08. Sign Of Fear
09. Fighting The Darkness
10. Riding The Eagle
11. Final Embrace
12. Metal Is Forever
13. Hands Of Time
14. Chainbreaker

Primal_Fear_166

Info

Band: Primal Fear
Album: 16.6 (Before The Devil Knows You're Dead)
Spielzeit: 63:22 min
Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Homepage:  www.primalfear.de  oder
www.myspace.com/primalfearmetal

Tracklist

 

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