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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab 20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
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DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

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Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab 20.00 Uhr einen Song aus einem brandaktuellen Album auf www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Wertung: 9 von 10

Und wieder krallt sich eine israelische Band in meinem CD Player fest. Nach AMASEFFER, die mich mit reinem Prog Metal begeisterten, blockieren nun deren Landsmänner PREY FOR NOTHING mit ihrem ungemein härteren Sound meine Anlage. Progressiver melodischer Death-/Trash-Metal wird mir hier um die Ohren geballert, dass es eine wahre Freude ist. Bereits das beginnende "Treachery" lässt es nach einer langsamen Einleitung gewaltig krachen und ist mit  seinem eingängigen Refrain einer der stärksten Trash Metal Killer der letzten paar Jahre. Bei "My Final Relapse" darf sich Sänger Yotam "Defiler" Avni so richtig im Stile von DEATH oder AUTOPSY austoben, die passenden Double Bass Attacken liefert Drummer Iftah Levi und die Gitarrenwand von Yaniv Aboudy und Tal Behar sucht seinesgleichen. Nicht zu vergessen Amir Salomon am 4-Saiter. Hier kommen auch die progressiven Elemente mehr zum Tragen, trotzdem schaffen es PREY FOR NOTHING immer den roten Faden nicht aus den Augen zu verlieren. Mir gefällt allerdings das abermals etwas eingängigere "Unmake You" besser. Das nenne ich einfach Mörderriffs. Auch "Chekhov's Gun" weiß mit eben solchen aufzuwarten. Klasse, was da aus dem nahen Osten zu uns klingt. Als weiteren Anspieltipp kann ich euch das sanft beginnende Instrumentalstück "Axis Mundi" schmackhaft machen. Was PREY FOR NOTHING hier anbieten, ist einfach nur atemberaubend. Nicht, was die Geschwindigkeit oder die Kunst an sich angeht, sondern die Gänsehaut Atmosphäre und die Unmenge an Gefühl, den sie bei diesem Song transportieren. Gleich danach gibt es mit "Home Made Holocaust" wieder voll auf die Fresse. Allerdings finde ich genau diesen Song als einen der schwächsten auf dem ganzen Album. Da verstecken sich doch so einige Riffs, die eher von der Stange kommen und im Supermarkt des Metals an fast jeder Ecke stehen. Dies bleibt aber der einzig richtige Ausrutscher auf dem gesamten Album, denn "Deciphering The Signal" ist genau so hörenswert wie z.B. "Technocrat". Ganz große Kunst wird hier zelebriert. Wenn die Zielgruppe jetzt nicht ganz schnell die Beine in die Hand nimmt und sich schleunigst diesen Kracher zulegt, läuft etwas ganz schief in deutschen Landen.

Markus

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Prey For Nothing - Against All Good And Evil

Info

Band: Prey For Nothing
Album: Against All Good And Evil
Spielzeit: 65:18 min.
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 09.12.2011
Homepage:
www.preyfornothing.com

Tracklist

1. Treachery
2. My Final Relapse
3. Unmake You
4. Buried By The Light
5. Chekhov's Gun
6. Deciphering The Signal
7. Axis Mundi
8. Home Made Holocaust
9. Tuning Shears To Swords
10. Technocrat
11. Spiritual Guillotine
12. Against All Good
13. Against All Evil

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