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In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Wertung: 9,5 von 10

Endlich, endlich... Was mußten Liebhaber und Fans von PRETTY MAIDS lange warten, bis es die Mannen um Sänger Ronny Atkins zu einem Live-DVD-Album geschafft haben. Der Danish Dynamite kommt nun nach sage und schreibe 30 Jahren zu uns in die Wohnzimmer, und das gleich in so vielfältiger Ausführung, das nicht nur für Fans etwas dabei ist, sondern auch für solche, die es mit PM noch nicht so richtig gehalten haben, oder sie gar noch nicht kennen, was allerdings nur schwer vorstellbar ist.

Mir liegt derweil noch nicht die DVD vor, die im Rahmen der 2010er Pandemonium-Tour in Ton und Bild im schweizerischen Pratteln festgehalten worden ist, jedoch befindet sich in meinem Player die Doppel-CD, die gleichzeitig auf den Markt kommt. Ich glaube, ich wage mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, dass das, was ich da höre, auf der DVD soundtechnisch nicht besser sein kann.

Gleich von den ersten Klängen an wirkt das enthusiastische Publikum so hautnah und authentisch, das ich fast schon das Gefühl habe, live dabei zu sein. Technisch liegt man hier so nah am Studiosound, das man sich schon fast die Frage stellt, ob das wirklich live ist. Keine Angst, es ist live - 100% Maids wie man sie kennt. Beeindruckend ist zudem noch die Gesangsleistung von Ronny und dem Background, der mit zunehmender Zeit allerdings um ein paar Mü schwächer zu werden scheint. Besonders auffällig wird es bei "Walk away". Hierzu gebe ich auch als Beispiel, das es den ein oder anderen Koordinations- und Spielfehler in der letzten Nummer "Red hot and heavy" zu hören gibt. Aber es tut der Sache keinen Abbruch, denn hier wird unbeschönigt auch bewiesen, das es sich um ein Live-Album handelt.

Und wie es sich für eine 30th Anniversary gehört, sind neben aktuellen Krachern wie der Opener "Pandemonium", "I.N.V.U.", "Little drops of heaven" oder "It comes all night" auch die ganzen Klassiker dabei. Angefangen von "Red hot and heavy" oder "Back to back" über "Future world", "Savage heart" oder "Love games" bis hin zu "Scream", "Hell on high heels" oder "Wake up to the real world". Einfach alles was der Fan begeehrt, und das für einen Preis, das es eigentlich keine andere Möglichkeit gibt, als einen Pflichtkauf auszurufen. Bei Amazon bekommt man das Box-Set für gerade einmal 17,99 Euro. Zugreifen kann man da nur sagen, auch wenn es nicht zur 10er Bewertung gereicht hat...
 

Jockel

Wertung: 8,5 von 10

Die PRETTY MAIDS waren seit ihrem ersten Longplayer 1983 eine der wenigen Konstanten im Metalbusiness, die sich nicht ein schlechtes Album erlaubt haben bzw. irgendeinem Trend hinterhergehechelt sind. Das hat Ihnen mit Sicherheit in schwierigen Zeiten (z.B. in den 90gern) nicht unbedingt mehr Fans beschert, aber ihre Anhängerschaft stets stabil gehalten. Auch fast 30 Jahre nach ihrer Gründung schütteln die Herrschaften um Sänger Ronnie Atkins und Gitarrist Ken Hammer immer noch geile Songs wie nichts aus ihrem Ärmel. Power meets Melodie war dabei stets ihre Devise, und das ist auch auf dem neuen Werk so, das mit dem furiosen Nackenbrecher “Pandemonium”, dem Titeltrack, abgeht wie der Teufel und mit “I.N.V.U.”, einem typischen Midtempostampfer der Dänen, keine Zeit zum Atmen lässt. Die bekommt man aber beim dritten Titel, “Little Drops Of Heaven” getauft, bei dem sich die “Ladies” selbst neu erfinden. Ein recht moderner Song mit den typischen Trademarks, eine perfekt Mischung – Gänsehautmelodie inklusive. “One World – One Truth” schlägt, ähnlich wie der Opener in die Kerbe “Future World” - ein schneller, melodischer Song. Insgesamt geht das Songwriting auf “Pandemonium” einiges zurück zur goldenen Zeit der Dänen. Gepaart mit diesem harten, düsteren Sound sind sie auch im Jahr 2010 gut aufgestellt, um große Teile der Konkurrenz in die Tasche zu stecken. Das unterstreichen weiterhin Songs wie “Cielo Drive” oder “Final Day Of Innocence” sowie das Eröffnungsquartett ganz dick. Schwache Songs sucht man hier vergebens, die lange Wartezeit von 4 Jahren seit dem Vorgänger “Wake Up To The Real World” hat sich also gelohnt.
Die PRETTY MAIDS sind zurück mit alter Stärke und können mit “Pandemonium” einen weiteren Meilenstein in ihrer Diskographie hinterlassen. Wenn sie das auch live umsetzen können, dann ziehe ich meinen imaginären Hut. Bin schon gespannt...
 

Stefan

Wertung: 7 von 10

Manchmal ist die Vorfreude die schönste Freude. Ich hab mich jedenfalls wie ein kleines Kind gefreut, als ich nach 4 langen Jahren endlich das neue PRETTY MAIDS Album in Händen hielt. Gehören doch deren Klassiker „Red, Hot And Heavy“, „Anything Worth Doing Is Worth Overdoing“ oder das geniale „Spooked“ noch heute zu meinen absoluten Lieblingsscheiben. 2006 sind sie mit neuem Drummer zurück und legen 11 Songs hin, die zwischen Gut und Böse schwanken. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass die MAIDS etwas zahmer geworden sind. Gut, sie können gute Balladen schreiben, aber wo sind die hart nach vorne gehenden treibenden Rocker hin? Am ehesten kommt da noch „Brave Young Breed“ hin, bei dem Ronnie Atkins beweist, dass er noch immer eine geile Röhre hat. Auch das nachfolgende „Terminal Violence“ weiß mit guten Riffs zu gefallen. Doch was hat das strunzöde Deep Purple Cover „Perfect Strangers“ auf dem Album zu suchen? Das ist fast 1:1 nachgespielt und hat eigentlich keine neue Idee zu bieten. Lasst das doch lieber Blackmoresche Sache bleiben. Das abschließende „Shot Of Your Love“ ist dann zusätzlich ein Track, der mich von der ersten bis zur letzten Sekunde langweilt. Von wegen millionenfach gehört. Da ziehe ich mir lieber das coole Bassintro von „Such A Rush“, dem wahrscheinlich besten Song dieses Albums mit einer groovigen 80er Jahre Atmosphäre, noch 5x hintereinander rein. Insgesamt gesehen definitiv kein schlechtes Album, aber weit von den Highlights der PRETTY MAIDS Diskographie entfernt.

Markus

pretty maids live

Info

Band: Pretty Maids
Album: It comes alive (2-CD Box Set)
Spielzeit: 116 min.
Plattenfirma: Frontiers Records
Veröffentlichung: 23.03.2012
Homepage: www.prettymaids.dk

Tracklist

1. Pandemonium
2. I.N.V.U.
3. Hell on high heels
4. Wake up to the real world
5. Destination paradise
6. Another shot of your love
7. Scream
8. Walk away
9. It comes at night
10. Queen of dreams
11. Savage heart
12. Clay
13. Yellow rain
14. Rock the house
15. Back to back
16. Rodeo
17. Love games
18. Future world
19. Little drops of heaven
20. Please don´t leave me
21. Red hot and heavy

 

 
pretty maids - pandemonium

Info

Band: Pretty Maids
Album: Pandemonium
Spielzeit: 49:44 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Veröffentlichung: 14.05.2010
Homepage: www.prettymaids.dk oder www.myspace.com/pmaids

Tracklist

 

 

 
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Info

Band: Pretty Maids
Album: Wake Up To The Real World
Spielzeit: 45:12 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Vergleichbare Bands: Bonfire, Steelhouse Lane

Tracklist

 

 

 
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