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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

pretty maids - pandemonium

Band: Pretty Maids
Album: Pandemonium
Spielzeit: 49:44 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Veröffentlichung: 14.05.2010
Homepage: www.prettymaids.dk oder www.myspace.com/pmaids
Wertung: 8,5 von 10
Die PRETTY MAIDS waren seit ihrem ersten Longplayer 1983 eine der wenigen Konstanten im Metalbusiness, die sich nicht ein schlechtes Album erlaubt haben bzw. irgendeinem Trend hinterhergehechelt sind. Das hat Ihnen mit Sicherheit in schwierigen Zeiten (z.B. in den 90gern) nicht unbedingt mehr Fans beschert, aber ihre Anhängerschaft stets stabil gehalten. Auch fast 30 Jahre nach ihrer Gründung schütteln die Herrschaften um Sänger Ronnie Atkins und Gitarrist Ken Hammer immer noch geile Songs wie nichts aus ihrem Ärmel. Power meets Melodie war dabei stets ihre Devise, und das ist auch auf dem neuen Werk so, das mit dem furiosen Nackenbrecher “Pandemonium”, dem Titeltrack, abgeht wie der Teufel und mit “I.N.V.U.”, einem typischen Midtempostampfer der Dänen, keine Zeit zum Atmen lässt. Die bekommt man aber beim dritten Titel, “Little Drops Of Heaven” getauft, bei dem sich die “Ladies” selbst neu erfinden. Ein recht moderner Song mit den typischen Trademarks, eine perfekt Mischung – Gänsehautmelodie inklusive. “One World – One Truth” schlägt, ähnlich wie der Opener in die Kerbe “Future World” - ein schneller, melodischer Song. Insgesamt geht das Songwriting auf “Pandemonium” einiges zurück zur goldenen Zeit der Dänen. Gepaart mit diesem harten, düsteren Sound sind sie auch im Jahr 2010 gut aufgestellt, um große Teile der Konkurrenz in die Tasche zu stecken. Das unterstreichen weiterhin Songs wie “Cielo Drive” oder “Final Day Of Innocence” sowie das Eröffnungsquartett ganz dick. Schwache Songs sucht man hier vergebens, die lange Wartezeit von 4 Jahren seit dem Vorgänger “Wake Up To The Real World” hat sich also gelohnt.
Die PRETTY MAIDS sind zurück mit alter Stärke und können mit “Pandemonium” einen weiteren Meilenstein in ihrer Diskographie hinterlassen. Wenn sie das auch live umsetzen können, dann ziehe ich meinen imaginären Hut. Bin schon gespannt...
Stefan
 

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Band: Pretty Maids
Album: Wake Up To The Real World
Spielzeit: 45:12 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Vergleichbare Bands: Bonfire, Steelhouse Lane
Wertung: 7 von 10
Manchmal ist die Vorfreude die schönste Freude. Ich hab mich jedenfalls wie ein kleines Kind gefreut, als ich nach 4 langen Jahren endlich das neue PRETTY MAIDS Album in Händen hielt. Gehören doch deren Klassiker „Red, Hot And Heavy“, „Anything Worth Doing Is Worth Overdoing“ oder das geniale „Spooked“ noch heute zu meinen absoluten Lieblingsscheiben. 2006 sind sie mit neuem Drummer zurück und legen 11 Songs hin, die zwischen Gut und Böse schwanken. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass die MAIDS etwas zahmer geworden sind. Gut, sie können gute Balladen schreiben, aber wo sind die hart nach vorne gehenden treibenden Rocker hin? Am ehesten kommt da noch „Brave Young Breed“ hin, bei dem Ronnie Atkins beweist, dass er noch immer eine geile Röhre hat. Auch das nachfolgende „Terminal Violence“ weiß mit guten Riffs zu gefallen. Doch was hat das strunzöde Deep Purple Cover „Perfect Strangers“ auf dem Album zu suchen? Das ist fast 1:1 nachgespielt und hat eigentlich keine neue Idee zu bieten. Lasst das doch lieber Blackmoresche Sache bleiben. Das abschließende „Shot Of Your Love“ ist dann zusätzlich ein Track, der mich von der ersten bis zur letzten Sekunde langweilt. Von wegen millionenfach gehört. Da ziehe ich mir lieber das coole Bassintro von „Such A Rush“, dem wahrscheinlich besten Song dieses Albums mit einer groovigen 80er Jahre Atmosphäre, noch 5x hintereinander rein. Insgesamt gesehen definitiv kein schlechtes Album, aber weit von den Highlights der PRETTY MAIDS Diskographie entfernt.

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