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Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Pound_-_Stardust,_Lies_&_Holy_Water

Band: Pound
Album: Stardust, Lies & Holy Water
Spielzeit: 52:10 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Goodbye September! Records
Homepage: www.poundband.com
VÖ: 14.02.2011
Wertung: 8 von 10
Tony Harnell (TNT) und POUND Frontmann Stefan Altzar scheinen richtig gute Kumpel zu sein, schließlich mischt der eine fast ständig beim andern mit. Wenn ich mir das bereits 2009 in Schweden erschienene Album „Stardust, Lies & Holy Water“ anhöre, merke ich auch warum. Denn auch POUND setzen auf ihren Augenmerk auf die harmonischen Melodien und lassen die Gitarren eher im Hintergrund braten und setzen sich damit vielleicht ganz bewusst in das „Niemandsland“ zwischen Rock und Pop. Einige der Stücke, besonders die Single „Phantom Killer“, sind definitiv mit dem Hauptaugenmerk auf Radio-Airplay geschrieben worden. Und nicht umsonst hat sich der vorletzte Song auch noch den Namen „Radio“ gegeben (Bonustrack für Japan?). Doch dort wird er eher weniger zu hören. Ganz ehrlich, diese Melodien sind selbst mir zu zuckersüß, sorry. Ach, und lieber Stefan: Das Anfangsriff zu „Victim Of Science“ ist eindeutig von RAGE geklaut. Passend noch dazu von „Straight To Hell“, auch wenn es Peavy und Mannen eindeutig metallischer angehen lassen. POUND liefern auch hier die Softversion. Als bester Vergleich fallen mir noch THE RASMUS ein. So, jetzt habe ich aber eigentlich relativ viel kritisiert, oder? Warum gebe ich dann sogar 8 Punkte, werdet ihr euch fragen? Nun, handwerklich ist alles top. Und je öfter man sich Stücke wie „Fool You“, „Not Forever“ oder „Back In A Coffin“ anhört, umso besser laufen sie die Gehörgänge runter. „Stardust, Lies & Holy Water“ ist sicher kein Album, das man bereits nach den ersten paar Durchgängen abschreiben sollte, denn einige der Stücke wachsen mit der Zeit. Musikalisch also ist doch alles im grünen Bereich und auch die Ballade „A Life In The Shade“ darf durchaus aus den Schatten auftauchen und ans Licht kommen. Schämen muss sich dafür niemand. Für das überaus miese Cover darf sich aber durchaus jemand schämen. Sieht billig aus, wirkt auch so und hat zur Musik überhaupt keinen Bezug. Doch nun  genug gemeckert. Mein Fazit: Gebt POUND eine Chance, ist echt ordentlich, was die Schweden hier bieten.
Markus

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